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Das Fenster
Datum: 01.10.2026, Kategorien: Cuckold
... Wohnzimmer gegangen. Stattdessen blieb er stehen. Er wusste nicht genau, warum. Er setzte sich schließlich wieder aufs Sofa, schaltete den Fernseher ein, ließ ihn laufen, ohne wirklich hinzusehen. Nach einigen Minuten stand er wieder auf. Er nahm seine Schlüssel vom Tisch, prüfte sein Handy, obwohl er keinen Grund dazu hatte, und ging ebenfalls zur Tür. Im Auto saß er einen Moment lang reglos. Er sagte sich, dass er nur eine Runde fahren würde. Frische Luft. Abstand. Er startete den Motor und fuhr los. Als er vor dem Sportstudio ankam, parkte er auf dem dortigen Parkplatz ein. Die Fassade des Gebäudes bestand größtenteils aus Glas. Innen war es hell, fast grell ausgeleuchtet. Menschen bewegten sich an den Fitnessgeräten, manche allein, manche zu zweit. Max suchte nicht sofort nach Emma. Er ließ den Blick erst einmal über die Glasfassade wandern, welche durch die einzelnen. Ebenen des Studios von innen hell erleuchtet waren. Dann sah er sie. Sie stand an einem Gerät nahe der Fensterfront. Ihre Haare waren nun zusammengebunden. Sie sprach mit einem Mann, der deutlich größer war als sie, dunkle Haare, etwa Mitte dreißig. Er stand ihr gegenüber, nicht zu nah, nicht zu weit weg. Sie lachten kurz, dann zeigte er ihr etwas an dem Gerät. Max blieb sitzen. Er machte keine Anstalten auszusteigen. Er beobachtete, wie der Mann eine Bewegung vormachte, wie Emma ihm folgte, wie er seine Hand kurz an ihren Rücken legte, offenbar um ihre Haltung zu korrigieren. Die ...
... Berührung war flüchtig, sachlich. Emma reagierte sofort, passte ihre Haltung an. Max spürte, wie sich der Druck in seinem Bauch verstärkte. War es Druck? Es war eher ein Ziehen, es fing direkt hinter seinem Bauchnabel an und zog sich hinauf in seine Brust, es pochte im Gleichklang zu seinem Herz. Er sagte sich, dass es nichts bedeutete. Dass es normal war. Dass er überreagierte. Trotzdem blieb er sitzen und sah hin. Er wusste in diesem Moment noch nicht, dass er wiederkommen würde... Kapitel 2 Max sprach Emma an diesem Abend nicht mehr darauf an. Als sie nach Hause kam, wirkte sie ruhig, vielleicht etwas müde, aber nicht anders als sonst. Sie stellte ihre Tasche ab, trank ein Glas Wasser und erzählte beiläufig von einer vollen Trainingsfläche und davon, dass sie deswegen länger gebraucht hatte als geplant. Max hörte zu und stellte fest, dass er weniger auf ihre Worte achtete als auf ihren Tonfall. Er suchte nach Abweichungen, fand aber keine, die eindeutig gewesen wären. In der Nacht schlief er schlecht. Er wachte mehrmals auf und hatte jedes Mal das Bild des hellen Studios vor Augen. Die Glasfront, die Geräte, die Bewegung. Immer wieder sah er Emma an derselben Stelle stehen, den Mann neben ihr. Es war kein Traum im eigentlichen Sinn, eher eine Wiederholung dessen, was er bereits gesehen hatte, ergänzt um Details, die er sich nicht sicher erinnern konnte. Am nächsten Tag ging er seiner Arbeit nach wie immer. Er beantwortete E-Mails, nahm an Besprechungen teil, ...