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Neues Haus Neue Schule Neues Leben Ch. 08
Datum: 02.10.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Maßnahme und so." -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Emily Als wir auf dem Schulparkplatz ankamen, war dieser schon gut gefüllt. „Ziemlich viel los, für ein Trainingsspiel", murmelte mein Vater beinahe beeindruckt. „Das war früher bei euch genauso, Schatz", erinnerte meine Mutter ihn mit einem Lächeln, während sie auf einen der wenigen verbliebenen Parkplätze fuhr. „Wir haben den Leuten ja auch richtig was geboten", erwiderte mein Vater grinsend, öffnete die Tür und sprang aus unserem Ford, kaum dass dieser zum Stehen gekommen war. Er atmete tief ein. „Ahhh", seufzte er vernehmlich. „Es riecht nach Spieltag. Das habe ich vermisst." Ich schnupperte probehalber, während ich mich selbst aus dem Fahrzeug schob, und verzog das Gesicht. Es roch nach dem Schweiß zu vieler Menschen, vielleicht mit einer Note Junkfood. Ich wechselte einen Blick mit meiner Mutter, die die Augen verdrehte. Daher hatte ich das also. Wir, also mein Vater, meine Mutter und ich, waren in unserem Ford bereits vorgefahren. Brian hatte einen Ausflug mit Sophia und Chris in die Stadt unternommen und würde dann kurz vor Anpfiff zu uns stoßen. Die Hoffnung war, dass die beiden Kinder so genug ausgepowert waren, um ein ganzes Footballspiel still ...
... auszusitzen -- seine Worte, nicht meine. James Mutter Diana hatte eine Schicht im Krankenhaus. Ein Kollege von ihr war wohl kurzfristig ausgefallen. Der Plan mit der Halbtagsarbeit war bei ihr noch nicht so ganz aufgegangen, aber das war als Arzt vermutlich noch einmal etwas anderes. Wir schoben uns durch die Menge auf den Eingang des Stadions zu. Der Eingang bestand aus einem gewaltigen Tor, über dem in großen Lettern der Name der Schule stand. „Du musst mir deine Hausaufgaben für Bio geben", begrüßte Gabe uns, als sie wie aus dem nichts mit Nora, Natalie und Lara neben uns aufploppte. Nora, Natalie und Lara wirkten ziemlich außer Atem, als hätte Gabe sie dreimal im Laufschritt über den Parkplatz gescheucht. Gabe grinste so breit, dass das vermutlich genau so passiert war. „Das, was Gabe eigentlich sagen wollte, war: Hallo Mr und Mrs Webster, schön sie wieder zu sehen", erklärte ich meinem Vater, der sogleich das Grinsen von Gabe übernahm. „Hörst du das Mary?", wollte er von meiner Mutter wissen. „Unsere Tochter hat plötzlich eine Affinität für gute Manieren entdeckt. Ist das nicht wundervoll." „Und so unerwartet", stimmte meine Mutter zu. Mein Gesichtsausdruck wurde düster. „Deshalb seid ihr meine Lieblings-Websters", jauchzte Gabe. „Nach Chris natürlich." Ich schnaufte empört auf. „Wer sitzt mit mir irgendwo weit weg von denen", fragte ich Nora, Natalie und Lara, was mir ein warnendes Grinsen von Lara einbrachte. Im Stillen verdammte ich James. Wenn er nicht da ...