1. Tim und Marlene 02


    Datum: 05.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... aufeinander und vernünftigen Erwägungen darüber, was alles dagegen sprach. Schließlich war es Tim, der als erster seinen Becher abstellte, nach Marlenes Hand griff und einfach mit seinen Gefühlen herausplatzte: „Es war so schön gestern, Marlene. Ich weiß, dass es tausend Gründe gibt, warum es nicht hätte passieren dürfen, aber ich bin so froh, dass es passiert ist, und," fügte er leise hinzu, „ich würde mir wünschen, dass es wieder passiert." Marlene sah ihn mit großen Augen an und lächelte. „Ich fand es auch schön," sagte sie, „aber... ich... Du..."
    
    „Ich bin dir zu jung und unerfahren," platzte Tim dazwischen.
    
    Marlene lachte leise, beugte sich zu ihm hinüber und legte wie am Tag zuvor eine Hand an seine Wange: „Du weißt, dass das nicht stimmt," sagte sie mit fester Stimme: „Ich kann mir für mich keinen aufregenderen Liebhaber vorstellen, als einen so kraftvollen und gutaussehenden jungen Mann wie dich, aber ich möchte dich nicht davon abhalten, dir eine gleichaltrige Freundin zu suchen und ich möchte nicht, dass du irgendwann denkst, wie konnte ich nur mit so einer alten Frau." Tim sah sie mit großen Augen an. Dann nahm er ihre Hand von seiner Wange und begann sanft ihre Finger zu küssen: „Ich möchte keine langweilige, gleichaltrige Freundin, sondern Dich und Du bist nicht alt, sondern wunderschön und das weißt Du!" Marlene spürte, wie ihr diese Worte gut taten, aber sie wusste auch, dass sie keine Garantie dafür waren, dass Tim nicht schon in wenigen Tagen oder ...
    ... Wochen anders empfinden konnte.
    
    Sie sollten darüber sprechen, was seine Eltern dazu sagen würden, dachte Marlene, und seine Freunde und Bekannten. Und warum er so hartnäckig keine gleichaltrige Freundin haben wollte, auch darüber sollten sie sprechen, und wie er wohl den Altersunterschied in ein paar Jahren empfinden würde, wenn sie 50 würde. Sie müsste ihn daran erinnern, dass sie keine Kinder bekommen konnte und.... Sie brachte ihre innere Stimme zum schweigen. Sie wollten ja nicht heiraten! Es ging ums hier und jetzt und nicht um das, was in ein paar Jahren sein würde. Aber sie schwieg und Marlene genoss es, wie er ihre Finger liebevoll küsste. Jetzt schob er doch tatsächlich seine Zunge zwischen ihren Zeige- und ihren Mittelfinger und es kribbelte und erzeugte Gefühle bis in ihren Schoß, die sie schon lange nicht mehr erlebt hatte. Konnten sie nicht einfach jetzt eine heiße Affäre haben und dann in ein paar Wochen, wenn es zu Ende wäre, würde es zwar weh tun, aber jetzt wäre es wunderbar und schön? Konnten sie nicht einfach im Hier und Jetzt leben und sich nicht die Gegenwart verderben, indem sie alle möglichen Risiken für die Zukunft bedachten?
    
    So gerne sie es getan hätte, Marlene konnte einfach nicht über ihren Schatten springen. Sie entzog Tim ihre Hand und stand vom Tisch auf, ging zum Küchenfenster und sah hinaus. Ihr Kopf war voller Gedanken und in ihrem Bauch fuhren die unterschiedlichsten Gefühle Karussell. Bei Tim hingegen hatten die erneute Begegnung, Marlenes ...
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