1. Die Frau meiner Zwillingsschwester


    Datum: 07.10.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... fester Stimme. Als würde sie eine Nachtisch bestellen.
    
    „Keine Adoption. Kein Spender. Ich möchte ein Kind, das ein Teil von mir und Jules ist. Und du bist mein Zwilling, gleiche DNA, gleiches Blut. Das macht doch Sinn, oder?"
    
    Ich schaute Jules an. Sie hatte sich ein wenig aufrechter hingesetzt, eine Hand lag auf Sams Schulter.
    
    In ihrem Gesicht konnte man nichts lesen, aber sie war nicht überrascht.
    
    Dann drehte ich mich zu Eva um, die mich mit einem neugierigen Gesichtsausdruck anschaute, während sich ihre Mundwinkel zu einem Lächeln verzogen.
    
    „Ich dachte, wir würden uns über eine Reise unterhalten, um der Kälte zu entkommen", sagte ich und lachte nervös auf. „Habe ich hier einige Schritte verpasst?"
    
    „Will, das ist kein Scherz", sagte Sam. „Wir denken schon eine Weile darüber nach. Wir wollen ein Kind. Und wir möchten, dass es von jemandem kommt, den wir kennen. Jemand, dem wir trauen. Jemand, den wir lieben."
    
    Eva zog ihre Füße von meinem Schoß und rückte näher an mich heran, drückte ihre Hüfte an mich. Sie legte ihre Hand auf mein Knie, ihre Stimme klang weich und amüsiert. „Und ihr wollt das auf die... traditionelle Weise empfangen? Keine Truthahnspritze? Keine Klinik?"
    
    Sam zuckte mit den Schultern. „Nein. Einfach der altmodische P-i-V-Fick. Fühlt sich natürlicher an. Einfacher. Verbundener."
    
    Meine Schwester war wie immer sehr feinfühlig.
    
    Ich öffnete meinen Mund, auch wenn ich nicht wirklich wusste, was ich eigentlich sagen wollte, aber Eva kam ...
    ... mir zuvor.
    
    „Okay", sagte sie.
    
    Ich drehte mich zu ihr um, vollkommen verblüfft. „Was?!"
    
    Sie schaute erst mich an, dann Sam. „Für mich geht das in Ordnung. Ich stelle mich nicht in den Weg, wenn du mit Jules schläfst, um sie zu schwängern."
    
    Ich schaute die drei Frauen an, wartete darauf, dass irgendeine von ihnen anfing zu lachen, dass mich jemand aufziehen würde. Aber keine tat das. Sie schauten mich einfach nur an, ruhig und mit ernsten Gesichtern.
    
    Schließlich ergriff Eva wieder das Wort. „Ich habe aber eine Bedingung. Wenn du mit Jules schläfst... dann kann ich mit Sam schlafen. Ist doch nur gerecht."
    
    Die Stille, die folgte, war nicht unangenehm. Eher elektrisierend.
    
    Wir wusste alle, dass ich zugestimmt hatte, indem ich nicht abgelehnt hatte.
    
    Sam neigte ihren Kopf und schien zu überlegen. Dann schaute sie zu Jules, die leicht mit dem Kopf nickte. Sam grinste, langsam und hinterhältig. „Abgemacht", sagte sie.
    
    Ich ließ die Luft raus, von der ich noch nicht einmal bemerkt hatte, dass ich sie angehalten hatte, und starrte die drei Frauen an. Mein Kopf schwirrte vor Unglauben und etwas dunklerem, schwererem, wärmerem, das sich in meinem Bauch ausbreitete.
    
    In diesem Moment wurde mir klar, dass wir nicht nur eine Linie von sicher und normal zu etwas vollkommen anderem überschritten hatten.
    
    Wir hatten sie nicht einfach überschritten.
    
    Wir hatten sie in Brand gesetzt.
    
    Ich lehnte mich zurück und trank den letzten Rest Wein in meinem Glas in einem ...
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