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Die Körperforscherin: Narbenfeuer
Datum: 07.10.2026, Kategorien: Gruppensex
... Kinderzimmer und malten oder lasen. Es war wirklich eine kleine Katastrophe, wenn unsere Familien mal unterschiedliche Pläne für das Wochenende hatten. Da gab es Tränen und lange Gesichter." Frau Gruber nickte bestätigend. „Ja, genau. Es ging sogar so weit, dass sie in den Ferien regelmäßig beim jeweils anderen übernachteten. Das war für beide Familien völlig normal. Dadurch ist Jenny für uns fast wie eine zweite Tochter, neben unserer Natalie, geworden und für Jennys Eltern ist Marc wie ein eigener Sohn. Wir haben immer alle Unternehmungen gemeinsam geplant, Geburtstage zusammen gefeiert -- es war wirklich eine sehr enge Verbindung zwischen den Familien und vor allem zwischen den beiden Kindern." „Mit Beginn der Pubertät entwickelte sich diese enge Verbindung dann ganz selbstverständlich weiter", präzisierte Frau Gruber. „Es war eigentlich keine große Überraschung für uns alle, dass aus der Kinderliebe mehr wurde. Sie blieben einfach zusammen, ohne dass es je ein großes Thema oder eine bewusste Entscheidung gewesen wäre. Es schien der natürlichste Gang der Welt. Dann kamen die ersten, noch etwas unbeholfenen Küsse und das Händchenhalten dazu. Sie machten nie ein großes Geheimnis daraus, ihre Zuneigung zueinander war immer offen und ehrlich." Frau Gruber lehnte sich ein wenig zurück, ihre Augen schienen in die Vergangenheit gerichtet. „Ich hatte wirklich das Glück, meinen Mann zu finden und unsere Ehe ist ein Quell großer Freude und Zufriedenheit in meinem Leben. ...
... Wir haben uns eine wunderbare Basis aus Vertrauen, Respekt und Zuneigung aufgebaut und ich schätze jeden Tag mit ihm sehr. Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin und auf die Beziehung von Marc und Jenny zurückblicke, insbesondere auf die Zeit ihrer Kindheit, dann muss ich sagen, dass ihre Verbindung eine ganz andere Qualität hatte. Es war nicht nur Freundschaft oder Zuneigung, es war etwas Tieferes, etwas fast schon Seelenverwandtes." Sie suchte Gabis Blick. „Schon als sie elf Jahre alt waren -- stellen Sie sich das vor! -- spürte man diese unglaubliche Resonanz zwischen ihnen. Es war, als würden sie auf einer unsichtbaren Wellenlänge miteinander kommunizieren. Ihre Blicke verstanden sich ohne Worte, sie wussten oft, was der andere dachte oder fühlte. Ich habe meinen Mann sehr geliebt und liebe ihn immer, aber diese Art von instinktiver, fast schon telepathischer Verbindung, die Marc und Jenny von klein auf hatten, das habe ich in meiner eigenen Beziehung so nie erlebt. Es war, als wären sie zwei Hälften eines Ganzen, die zueinandergefunden hatten. Manchmal war es wirklich... erstaunlich zu beobachten." Frau Gruber holte tief Luft, ihre Miene verdüsterte sich leicht. „Dann, als Marc zwölf Jahre alt war, passierte etwas... etwas, das wahrscheinlich der Grund dafür ist, warum ich heute hier sitze", sagte sie mit leicht gesenkter Stimme. „Wir waren zusammen im Urlaub in Frankreich, in einer ländlichen Gegend. Beim Spielen im Gras muss ihn wohl eine Art Zecke erwischt haben. ...