1. Wie sich manches entwickeln kann


    Datum: 12.10.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... sah aus, als hätte mich die gesamte Abteilung über Stunden rangenommen.
    
    Ich entfernte die Spuren von verlaufener Schminke, Sperma und Schleim und richtete mein Kleid. Ganz retten konnte ich das nicht, das Make-Up hätte nachgezogen werden müssen, aber meine Notschminke befand sich in meiner Handtasche an der Garderobe. Als ich mich vom Waschbecken wieder aufrichtete bemerkte ich einen leichten Druck in meinem Poloch. Albern kichernd zog ich den Stempel aus meinem Arsch und wusch ihn ab. Anschließend richtete ich den Schreibtisch wieder her und steckte den Stempel in den Halter zurück den Horst bei der nächsten Benutzung ganz sicher mit anderen Augen betrachten würde.
    
    Zum Schluss stellte ich sein Familienbild wieder auf und schaute es mir diesmal etwas genauer an. Seine Frau war hübsch, aber schon sichtlich älter und etwas pummelig. Seine Töchter waren bereits fast erwachsen und wirkten irgendwie spießig. Viel zu konservativ für Mädchen in dem Alter.
    
    Ich schlich mich zurück zur Eingangshalle. Von Horst war nichts zu sehen und Thomas stand nun mit ein paar anderen Kerlen an der Theke und unterhielt sich. Um blöden Fragen zu entgehen nahm ich meine Sachen und verließ das Rathaus. Ich würde nach Hause laufen, beschloss ich. Etwa eine Stunde Fußmarsch. In den Schuhen eine Tortur, also zog ich sie aus und als es auch noch anfing zu regnen nahm ich meine Handtasche über den Kopf und tapste barfuß über den nassen Gehweg.
    
    Ein Mercedes hielt neben mir und ließ die ...
    ... Scheibe herunter. Darin saß die gelangweilte Frau vom Tisch meines Mannes. "Sie wollen doch bei dem Wetter nicht laufen? Kommen sie, steigen sie ein."
    
    Ich war dankbar dafür. Sie brachte mich bis nachhause, obwohl ich ihr gesagt hatte, dass sie mich nur ein Stück mitnehmen bräuchte und keinen Umweg fahren sollte.
    
    "So eine hübsche Frau wie sie lasse ich um die Uhrzeit doch nicht alleine durch die Straßen laufen. Nachher fallen sie noch einem Lüstling in die Hände."
    
    "Bin ich schon" dachte ich. Und was für einem.
    
    Nach einer ausgiebigen Dusche legte ich mich ins Bett. Die aufkommenden Gewissensbisse versuchte ich mir auszureden. Schließlich hatte ich mit Thomas Sex haben wollen, aber er hatte mich in meiner Not rigoros abgewiesen. Er hatte mich Quasi in die Fänge seines Chefs getrieben. Ja, so war es gewesen und nicht anders. Ganz waren meine quälenden Schuldgefühle dadurch zwar nicht verschwunden, aber zumindest in soweit, dass ich einschlafen konnte.
    
    Einige Stunden später kam Thomas nachhause, stolperte durch das Schlafzimmer, redete mit sich selbst, fiel halb angezogen ins Bett und drückte mir noch einen feuchten Kuss auf die Wange, wobei er furchtbar nach Alkohol stank.
    
    Am nächsten Tag verlor er kein Wort darüber, dass ich früher gegangen war ohne ihm Bescheid zu sagen. Vermutlich ging er davon aus, dass er sich nur nicht daran erinnern konnte. Meinen Ansexversuch hatte er kurz angesprochen und mich zurecht weisen wollen. Normalerweise hätte dies zu einem ...