1. Männer sind Schweine, Frauen aber auch...


    Datum: 14.10.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Eindruck. Ja weißt du, ich habe Sabine erzählt, das wir uns so gut verstehen, auch im Bett und dann fing meine Schwester an zu weinen. Sie meinte zu mir, ihr Hubert hätte sie seit über einem Jahr nicht mehr angefasst, da er solche Schmerzen in den Hoden hätte, dass jede Berührung und jede sexuelle Aktivität so weh täte, dass sofort die Lust verschwunden sei. Hm, brummte ich, das klingt nicht gut. Ja und meine Schwester ist so, wie ich, kein Kind von Traurigkeit. Seit über einem Jahr keinen Sex mehr, das könnte ich nicht. Sie sagt von sich selbst, sie sei vollkommen untervögelt.
    
    Und das habt ihr in der Küche besprochen, fragte ich. Ja, nickte Sophie, wir reden eigentlich über alles, wir sind sehr vertraut miteinander. Sag mal, fragte sie mich, wie findest du Sabine?
    
    Sie ist nett und kann sehr gut kochen und ihre tiefe Stimme ist bemerkenswert und sehr erotisch.
    
    Sophie richtete sich im Autositz etwas auf. Würdest du sie ficken? Ich schaute sie fragend an, dann schüttelte ich den Kopf. Nein, sagte ich bestimmt, das ist deine Schwester und wir sind doch zusammen. Sabine ist verheiratet! Also bitte! Sophie nickte und war dann ruhig. Über was grübelst du, fragte ich noch während der Fahrt, aber Sophie schüttelte den Kopf und meinte nur, ach nichts weiter, ich fand den Tag heute echt schön, dann strich sie mir liebevoll durchs Haar.
    
    Die Wochen zogen so ins Land, Sophie meinte eines Abends, du, Lars, Sabine hat mich heute angerufen. Sie ist vollkommen fertig, die Tochter ...
    ... wird nun nach Hamburg ziehen, Hubert geht nicht zum Arzt und außerdem ist im Geschäft gerade so viel zu tun und alles bleibt im Moment an ihr hängen. Ich habe sie fürs Wochenende eingeladen, da bei denen dicke Luft ist. Ist doch OK für dich oder? Ja natürlich, wenn wir deine Schwester unterstützen können und auf andere Gedanken bringen können dann sicherlich. Gut, meinte Sophie, Sabine bleibt dann das Wochenende über bei uns und wir unternehmen was mit ihr. Ja klar, sagte ich, Familie ist wichtig.
    
    Am frühen Freitagabend kam Sabine. Die beiden Frauen begrüßten sich sehr innig und Sabine gab mir wieder einen Kuss auf die Wange. Wir setzten uns ins Wohnzimmer und dann brachen die Tränen aus Sabine heraus. Ich kann nicht mehr, sagte sie schluchzend, Hubert geht es nicht gut, jetzt habe ich nächste Woche einen Termin in der Urologie für ihn gemacht. Jasmine macht mich komplett verrückt mit ihrem Umzug und im Moment sterben die Leute, wie die Fliegen. Wir haben nicht genug Personal, genug Fahrzeuge, genug Särge. Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Sophie, sprang auf, ging zu ihrer Schwester, drückte sie und küsste sie zärtlich. Wenn ich dir irgendwie helfen kann , dann zögere nicht es zu sagen, meinte sie. Wir saßen noch länger im Wohnzimmer, tranken Wein und hörten uns in aller Ausführlichkeit die Sorgen von Sabine an. Irgendwann, so gegen 11 Uhr, meinte Sophie, jetzt ist es mal Zeit zu Bett zu gehen, Sabine ich habe dir das Bett oben im kleinen Zimmer gemacht, direkt ...
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