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Irrungen
Datum: 17.10.2026, Kategorien: Ehebruch
... endlich sagt. Sie hat keine Lust mehr auf diese Heimlichkeiten und will endlich mal in seinen Armen aufwachen. Dann kommt der absolute Schock für mich. Sie liebt ihn doch so sehr. Er flüchtet sich in Ausreden und drängt darauf, nach Hause zu müssen. Bei mir setzt der Verstand wieder ein und ich gehe lautlos den Gang runter und aus dem Verwaltungsgebäude des Kreises. Noch immer unter Schock fahre ich los und merke erst später, dass ich nicht nach Hause fahre sondern zur Klinik. Doch was soll ich dort, also abgedreht und ins Umland gefahren. Auf einem großen Parkplatz an einem Waldgebiet halte ich an, steige aus und gehe ohne Ziel auf einem der ausgeschilderten Wege in den Wald. Nach einer halben Stunde setze ich mich auf eine der aufgestellten Bank und lege mich zurück. Wie in einem Film lief unser bisheriges Leben vor meinem geistigen Auge ab und ich fragte mich, wie es so weit kommen konnte. Mein Name ist Martin, ich bin jetzt 32 Jahre alt, Chirurg und an der hiesigen Klinik im Bereich Unfallchirurgie tätig. Ich stamme aus einen Ärztehaushalt, das leider an den Gegebenheiten des Ärzteberufs gescheitert ist. Vater konnte die Finger von den jungen Schwestern und Assistensärztinnen nicht lassen und Mutter liebte einen jungen Mann aus Schwarzafrika und verschwand eines Tages mit diesem. Meine Bindung zu den Eltern würde ich als nicht vorhanden bezeichnen. Nach dem sehr guten Abi begann ich mein Medizinstudium, schloss es in der Regelstudienzeit ab und konnte hier an ...
... der Klinik eine Stelle ergattern. Sicher waren meine Beziehungen aus dem Sportclub, in dem ich Volleyball spielte, nicht ganz unschuldig daran, dass ich es hier schaffte. Da ich aber gerade meine Hände als Chirurg immer im einsetzbaren Zustand benötigte, entschied ich mich und hängte Volleyball an den Nagel und war nur in der Muckibude und beim Laufen. Dann lernte ich meine Ilona kennen. Gerade mal 18 Jahre, groß, schlank mit den richtigen Kurven und völlig unerfahren. Sie stammt aus einem sehr konservativen Elternhaus und wurde sehr kurz gehalten. Ich war ihr erster Mann und sie taute langsam auf und fand Vergnügen am Sex. Da ich mit meinen 25 Jahren schon so einige Erfahrungen hatte, probierten wir viel aus, machten das, was uns gefiel und waren richtig experimentierfreudig. Nach einem Jahr hatte Ilona ihren Abschluss als Verwaltungsfachangestellte erreicht, wir zogen zusammen und ein weiteres Jahr später heirateten wir. Ilona war zu einer wunderschönen Frau gereift und wir liebten uns sehr. Meinen Doktor und meinen Facharzt hatte ich zwischenzeitlich auch gemacht und habe hier in der Unfallchirurgie einen guten Job. Leider ist damit auch ein Dienstplan verbunden, der neben meiner klinisches Tätigkeit auch Bereitschaftsdienste und Einsätze als Notarzt vorsah. Ilona wurde zunehmend genervter und unsere erste große Krise hatten wir in unserem zweiten Ehejahr, als sich ihr Wunsch nach einem Kind nicht erfüllte. Alle Untersuchungen ergaben, dass es keine Gründe für das ...