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Da kommt dein Bus -7-
Datum: 22.10.2026, Kategorien: CMNF
... damit ein wenig Training benötigt.“ Mehr hatte sie dazu nicht zu sagen. Erst nach etwa zwei Stunden hatte sie ein Einsehen. „Ihr wart alle Drei sehr tapfer. Ich wollte euch die Erfahrung solcher Klammern nicht vorenthalten, denke aber nicht, dass sie am Samstag zum Einsatz kommen werden. Aber ihr solltet zumindest darauf vorbereitet sein. Nehmt sie jetzt ab.“ Erleichtert griff ich mit beiden Händen an meine Klammern und öffnete sie gleichzeitig, was die Blutzufuhr wieder ermöglichte. „Aaaaauuuuu!“ Diesesmal wars vorbei mit meiner Selbstbeherrschung und gleich darauf stöhnten auch meine beiden Freundinnen. Das waren ja die reinsten Höllendinger, die werden ganz sicherlich nicht auf meiner Wunschliste landen! Es dauerte eine ganze Weile, bis wir uns von dem Schmerz erholt hatten. „Geht’s wieder?“ fragte Eva und als wir alle drei nickten, meinte sie: „Zeit fürs Mittagessen.“ Da niemand etwas gekocht hatte, konnte dies nur bedeuten, dass wir wieder auswärts essen würden. Aufgrund dieser Erkenntnis war es keine Überraschung, dass uns Eva und Tom ins Auto dirigierten und mit uns wegfuhren. Wo würde diesmal unser Ziel sein? Tom musste seiner Frau erzählt haben, wo er uns damals aufgesammelt hatte, denn dort war unser Ziel. Wir suchten uns in der Nähe der besagten Bushaltestelle ein kleines Lokal und aßen zu Mittag. Die anderen Gäste warfen uns dabei unterschiedliche Blicke zu. Die einen grinsten über unseren nackten Auftritt, aber es gab auch welche, die ...
... uns ablehnende Blicke zuwarfen und unseren Auftritt offensichtlich missbilligten. Als Eva mal wieder bezahlt hatte, verließen wir das Lokal und ich dachte, wir gingen zurück zum Auto. Aber Eva schlug den Weg zur Bushaltestelle ein. Dort angekommen teilte sie uns grinsend mit, was sie sich ausgedacht hatte. „Im Gegensatz zu damals gebe ich euch Geld mit, dann steht eurer Heimreise nichts entgegen. Ihr werdet ein paarmal umsteigen müssen, aber das schafft ihr schon. Viel Spaß dabei!“ Wir starrten sie mit offenem Mund an. Das konnte sie doch nicht mit uns machen! Sie konnte uns unmöglich hier aussetzen und uns mit dem Bus heimfahren lassen! Aber nichts anderes hatte sie für uns geplant... Als sie zusammen mit Tom wegfuhr, winkte sie uns zum Abschied zu, denn wir standen immer noch am selben Fleck, wo sie uns verlassen hatte. Wir schauten dem Auto solange nach, bis es außer Sicht war. Erst dann wurde uns wirklich klar, dass wir auf uns alleine gestellt waren und schauen mussten, wie wir heimkamen. „Kennt ihr jemanden, den wir anrufen können, um uns heimzufahren?“ fragte ich in die Runde. „Naja, vielleicht schon, aber wir haben ja kein Handy.“ antwortete Franzi, womit sie natürlich recht hatte. Außerdem, was sollten wir dann Eva erzählen? Sie würde sicherlich einen Bericht über unsere Busfahrt haben wollen. Schweren Herzens machten wir uns daran, den Busplan zu studieren. Nachdem wir uns eine Route zurechtgelegt hatten, warteten wir auf den Bus. Als er ...