1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... vorgefahren, aus dem zwei auch zivil angezogene Leute stiegen. Mann und Frau. Den Mann kannte ich. Es war der arabischstämmige Mann vom Verhör damals. Der Polizist ging zu denen hin und sprach mit ihnen, gestikulierte dabei und zeigte einige male auf mich, und ein mal auf den gestürzten Sehbehinderten, der jetzt an meiner Stelle auf der Ladefläche des Rettungswagens saß und so eine Metallfolie um hatte. Dann kamen die beiden auf mich zu.
    
    "Hallo Frau Neuhaus. So sieht man sich wieder."
    
    "Die Freude ist ganz auf meiner Seite."
    
    "Höre ich da ein klein wenig Sarkasmus heraus?"
    
    "Gehen sie doch mal da rein und schauen sie ob man da noch Freude haben kann!"
    
    "Danke, werde ich tun. Wollen sie mitkommen?"
    
    "Nee, erst mal nicht. Aber ziehen sie doch bitte den heißen Lötkolben aus der Steckdose im Hauswirtschaftsraum, nicht dass mir doch noch das Haus abfackelt."
    
    "Gerne Frau Neuhaus." Die beiden verschwanden ins Haus.
    
    Ich ging zum Sehbehinderten. "Hallo. Ich bin Sandra Neuhaus. Es tut mir leid dass ihnen was passiert ist."
    
    "Mir ist ja gar nichts passiert. Nur ein paar Kratzer. Aber ihnen! Oder?"
    
    "Das bisschen!"
    
    "Sie sollten sich trotzdem ausruhen. Ich merke doch, dass es ihnen nicht gut geht. Sie spielen mir nur was vor. Was ist da drin passiert?"
    
    Ich antwortete nicht, da jetzt die ganzen Bilder an meinem inneren Auge vorbei liefen. Plötzlich wurde mir übel. Speiübel. Ich schaffte es gerade noch, in meinen Vorgarten zu gehen, dann kam mein ganzes ...
    ... Frühstück wieder heraus. Es war eklig, aber auch irgendwie befreiend. Am Schluss ging es mir tatsächlich wieder etwas besser. Ich ging zurück zu ihm. "Sorry. Sie hatten wohl doch recht. Wie konnten sie das sehen?"
    
    "Habe ich nicht. Ich bin blind. Ich habe es gehört."
    
    "Phänomenal!"
    
    "Wenn das Augenlicht weg ist, pusht das die anderen Sinne. Hannes Biermann."
    
    "Hab aber kein Bier."
    
    "Der war gut!"
    
    "Oh sorry, das war ihr Name, oder? Ich wollte sie nicht beleidigen!"
    
    "Ach, quatsch. So was kommt bei mir ein mal pro Woche vor. Mindestens!"
    
    "Trotzdem. Also wenn mein Haus jetzt nicht so zerwühlt wäre, würde ich sie herein bitten und ihnen einen Kaffee anbieten. Oder einen Tee."
    
    "Das können sie gerne trotzdem irgendwann tun, aber ich muss jetzt los. Habe noch einen Termin."
    
    "Ähhhm ... warten sie mal, ich möchte das wirklich. Aber ich komme jetzt an mein Kärtchen nicht heran. Nicht weglaufen, ja!" Ich ging ins Haus. Die beiden Kripobeamten standen im Flur und schauten auf die Sauerei dort.
    
    "Ahh, gut dass sie kommen. Vielleicht können sie uns schon mal ein paar Fragen beantworten. Wir müssen noch auf die Spusi warten."
    
    "Das mache ich gleich, aber ich brauch mal schnell was zum Schreiben."
    
    "Kuli?", fragte die Frau. Sie zückte einen und gab ihn mir.
    
    Ich ging damit heraus, zurück zum blinden Hannes, sagte: "Ich brauche mal ihre Hand."
    
    "Oh, so schnell hat noch keine Frau um meine Hand angehalten." Mann, was machte ich nur! Ich trat mal wieder von einem ...
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