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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... gingen. Beide sahen aus wie das blühende Leben und schienen in etwa in meinem Alter zu sein. Der Mann trug Hemd und Jeanshose und die Frau ein knielanges schwarzes Kleid. Ich sah sofort, dass es ein sehr edler Stoff sein müsste. "Oh, sieht so aus, als kommen wir ungelegen", sagte der Mann. "Wer sind sie denn?", fragte der Kriminalkommissar. "Jakob Jensen. Und das ist meine Frau Meike." "Ach, der Studienkollege von Uwe?", rutschte es mir heraus. "Genau! Dann bist du Sandra, oder?" "Ja, die bin ich. Ich würde jetzt gerne sagen 'kommt rein', aber ihr seht ja selbst, was hier los ist." "Wir gehen dann mal, ja?", sagte der Kommissar. Ich nickte nur. "Ich muss jetzt leider ins Hotel. Die brauchen hier noch ewig", sagte ich. "Dann komm doch zu uns!", wendete die Frau, also Meike jetzt ein. "Ja klar, du kannst bei uns schlafen. Uwe ist ja wohl nicht da, oder? Ich weiß, wir hätten vorher anrufen sollen." Er deutete meinen Gesichtsausdruck wohl richtig, und setzte nach: "Ist was mit Uwe?" "Er starb bei einem Unfall. Ist noch nicht so lange her." "Mann Sandra, mein Beileid. Jetzt bin ich .... total erschüttert! Ich dachte nie, dass so etwas einem von uns passieren könnte." "Auch von mir mein herzlichstes Beileid!" Meike umarmte mich sogar und mir kamen die Tränen. "Danke. Darf ich dann trotzdem ...?" "Natürlich! Jetzt erst recht!" "Ich muss aber vorher noch in die Rechtsmedizin." Ich zeigte meine Arme hin, mit den verbundenen ...
... Brandblasen und den Striemen von den Kabelbindern. "Ja klar, doch. Komm, wir fahren dich. Wir sind mit dem Auto hier." "Gerne." Ich schnappte mir meine Tasche, zog mir eine Jacke von meiner Gardarobe über, um den Blutfleck auf dem Oberteil zu verdecken, ging mit ihnen zu ihrem Auto, stieg hinten ein, gab Meike das Kärtchen, die das Navi damit fütterte und dann gleich noch ihre Adresse dort drauf schrieb. "Wieso wussten wir davon nichts?", fragte Jakob. "Also davon, dass Uwe gestorben ist. Wir wären doch zur Beerdigung gekommen!" "Also es war eine Annonce im Hamburger Abendblatt. Lest ihr das nicht?" "Doch. Aber ... wann war das denn?" "So etwa Mitte Juli." "Da waren wir gerade in Urlaub. Norwegen", sagte Meike. "War da ein Einbrecher bei dir?", fragte Jakob. "Ja, als ich nach Hause kam, hab ich ihn überascht. Der ist hinten rein, von der Terrasse aus." "Und dann hat der dich gefoltert?", fragte Jakob. "Na ja, ein wenig, aber dann hab ich ihn ausgetrickst und später konnte ich mich befreien, und hab ihn in die Flucht geschlagen." "Hat der was gestohlen?" "Was er suchte, fand er nicht. Irgendeinen Datenträger, einen USB Stick, was weiß ich." "Waren da brisante Informationen drauf?", fragte Meike. "Ich hab keine Ahnung. Das muss wohl irgendwas von Uwe sein." "War er Geheimnisträger?" "Das nicht, aber Geheimnisse hatte er. Jede Menge sogar." "Das musst du uns nachher mal erzählen. Der Einbrecher wusste wohl nicht, dass du nach Hause ...