1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... lange auf seinen Einsatz wartete. Ich schnappte mir meine Tasche, holte ein Kondom heraus, rollte es ihm drüber. Nach zehn Minuten oder so hatte auch er seinen kleinen Tod erlebt. Ächzend stieg ich von ihm herunter, liebkoste noch eine Weile seinen Körper, er streichelte mich auch, wir knutschen ein paar mal, nun aber mehr zärtlich als leidenschaftlich.
    
    "Du bist eine tolle Frau Sandra, weißt du das?"
    
    Ich griente, aber das konnte er ja nicht sehen. "Natürlich. Und ich bin jetzt auch Teilchenforscherin." Er lachte. "Lach nur. Ich habe ein dunkles Teilchen entdeckt. Aber eigentlich sind die Teilchen ganz hell. Es sind gerade Unmengen davon durch meinen Körper geflossen. Und sie ... wie hieß das? Sie wechselwirken. Ich habe jedes einzelne gespürt. Ich nenne sie Lustteilchen. Die Teilchen der Sexualität."
    
    Er lachte noch einmal. "Gratuliere zur Entdeckung. Leider kann ich das nicht im Fachmagazin veröffentlichen. Wir müssen es geheim halten. Siehst du, nun bist du doch eine neugierige Forscherin."
    
    "Genau. Ich habe dich erforscht. Die neugierige Forscherin muss jetzt aber los."
    
    "Verstehe. Sex ja, Beziehung nein. Mach dir keinen Kopf. Ich bin eh immer die ganze Zeit auf Achse und für eine Beziehung ist da wenig Zeit." Ich machte Licht und zog mich wieder an. Und ich musste mich beherrschen, nicht doch noch mal schwach zu werden. Ich gab ihm noch einmal einen langen und leidenschaftlichen Kuss.
    
    "Tschüss, Hannes. Bis bald mal irgendwann." Ich war mir sicher, er würde ...
    ... es verstehen.
    
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    Teil 32: Die diffuse Bedrohung
    
    Einige Monate später, ich war schon ein wenig in meinem neuen Leben ohne (Ehe)-Mann angekommen und die Sache war schon fast ad Acta gelegt, soweit das möglich war, ein Seelenklempner würde vermutlich behaupten, ich hätte sie verdrängt, da kam sie mit Wucht in mein Leben zurück. Anlass war ein Brief der im Postkasten lag. Es stand meine Adresse drauf, handgeschrieben. Ich drehte ihn um. Fast bekam ich einen Herzkasper. Als Absender stand Uwe Neuhaus und meine Adresse drauf. Die Knie wurden mir weich. Es war mittlerweile Winter geworden und ungewöhnlich kalt für Anfang Dezember, wäre das nicht gewesen hätte ich wohl noch lange an unserer Säule beim Eingang gestanden. Ich ging, besser gesagt schlich ins Haus zurück. Mein Herz raste! Ich ging in die Küche, schnappte mir ein Messer, und öffnete den Brief mit zittrigen Händen und fischte den Briefbogen heraus.
    
    Mit fetten und großen Druckbuchstaben stand: ICH WEISS WAS DU GETAN HAST! KOMM ZUM TREFFEN!!! Mehr nicht. Von Uwe? Wie soll Uwe denn da hinkommen? DER WAR DOCH TOT! TOT! Das musste ein makabrer Scherz sein! Oder war das eine Falle? Von der Polizei? Aber das dürften die doch nicht, so hinterrücks, oder? Wo und wann soll denn das Treffen sein? Es stand nichts vermerkt. Nie und nimmer würde ich da hingehen, wo auch immer. Ich untersuchte den Briefumschlag, auch innen. Nichts. Dann kam ich auf die Idee den Briefbogen umzudrehen. Es ...
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