1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... Fleischspieß mit Paprika und Rostkartoffeln und Julian dann auch. "Wunderst du dich nicht über die Essenseinladung?", fragte ich.
    
    "Nein, gar nicht. Vermutlich bist du einfach neugierig." Dann machte er eine abwehrende Handbewegung. "Doch wirklich, ich verstehe das. An deiner Stelle würde ich vermutlich auch wissen wollen, wie ich Regina herumgekriegt habe."
    
    Hätte ich jetzt schon am Wein genippt, der noch nicht da war, hätte ich mich vermutlich verschluckt. Natürlich ahnte er wohl, warum ich ihn hierher entführt hatte und versuchte von der Sache abzulenken. Aber ich würde das Spiel erst mal mitspielen. "Hast du sie herumgekriegt?"
    
    "Nein."
    
    "Komisch. Sah letztens ganz danach aus."
    
    "Regina wirkt sehr abweisend, aber sie hat auch eine andere Seite. Eine verletzliche, und eine lebenslustige."
    
    "Die letzte Seite hatte Uwe noch nicht bemerkt, wie er mir sagte, als er noch da war." Julian biss sich auf die Lippe. Man sah, dass er mit sich kämpfte. Ich wollte die Sache langsam angehen lassen. Mir war klar, der direkte Weg würde nicht funktionieren. "Also war da nichts?"
    
    "Ich habe sie jedenfalls nicht herumgekriegt, falls du das meinst. Ich hab es nicht mal versucht. Ich kannte ja ihren Ruf."
    
    "Du Ärmster!"
    
    "Ach, so arm bin ich gar nicht."
    
    Plötzlich kam mir eine Idee. "Aber sie hat dich herumgekriegt! Oder?"
    
    Julian griente jetzt. "Und wenn es so gewesen war, wäre das schlimm?"
    
    "Meinst du wegen des Altersunterschieds? Nein. Also mich würde das ...
    ... überhaupt nicht stören." Ich sagte das jetzt nur so dahin. In Wirklichkeit hatte ich da noch nie darüber nachgedacht.
    
    "Da bin ich ja beruhigt."
    
    "Seid ihr jetzt ein Paar? Dann muss ich ja aufpassen. Eifersüchtige Frauen können auch ziemlich ausflippen."
    
    Julian lachte. "Persönliches Lebensrisiko. Ich kannte die Gefahr. Aber als du mich eingeladen hast, wusste ich, dass ich die Einladung unbedingt annehmen muss!"
    
    "Aber wieso denn?" "Du bist meine Traumfrau! Also nicht falsch verstehen, so als Typ von Frau."
    
    Mir war klar, das war voll gelogen. Natürlich meinte er mich. Mich selbst! Da musste ich natürlich nachhaken. Ich lachte. "Und ich? Ich selbst etwa nicht?"
    
    Julian antwortete, nun aber sehr verschämt: "Doch. Aber unerreichbar." Ich ließ es auf sich beruhen, denn jetzt kam der Wein. Wir stießen an. "Auf einen schönen Abend", sagte Julian.
    
    Und ich: "Auf einen schönen und informativen Abend." Wir tranken einen Schluck, beide einen ziemlich großen. Ich, weil ich mittlerweile wieder ein wenig nervös geworden war, und Julian vielleicht aus dem selben Grund.
    
    "Ich hatte mir schon gedacht, dass du auch da nachforschst." Er hatte also gecheckt, dass ich nach bohren würde.
    
    "Weißt du da was?"
    
    Julian schwieg drei Sekunden. "Ja, natürlich weiß ich was. Und ich habe Schweigegelübde." Er machte eine Pause, ich wollte schon was sagen, aber er vollendete "Auferlegt bekommen."
    
    "Und, wirst du dich dran halten?"
    
    "Vermutlich ja." Hmm, also bestand noch eine gewisse ...
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