1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... aber wache Augen, die echt toll geschminkt waren, und künstliche Wimpern, aber die zurückhaltende Variante. Sie war also, so wie Uwes Chef Piere auch, nicht so die Person, die ich erwartet hatte. Er stellte uns vor und Evelyn gab uns ganz artig die Hand. Piere führte uns zu einer Sitzecke. "Nehmt Platz. Ich hole gleich Getränke für euch und Evelyn holt die Gläser. Der Blick, den sie Uwe zuwarf, der entging mir nicht. Sie ist also auch eine Jägerin, dachte ich. Ich muss mich vorsehen! Uwe muss sich vorsehen! Piere verschwand in einen Raum, offenbar die Küche, Evelyn auch.
    
    Ich zischte: "Die ist so jung. Wusstest du das?"
    
    Uwe sagte: "Ja, klar. Hab sie schon einige male von weitem gesehen, als sie Piere in der Firma besucht hatte." Da kam Evelyn auch schon wieder mit einigen Gläsern. Die mussten schon bereitgestanden haben, so schnell wie das ging. Es waren Sektgläser und normale Trinkgläser. Nichts teures. Sie wollen nicht protzen, dachte ich, und schrieb +1 in die Punkteliste.
    
    Evelyn stellte lächelnd jedem zwei Gläser hin. "Piere kommt gleich", sagte sie, und setzte sich in einen Sessel gegenüber von uns. Dabei zog sie die Beine seitlich an, und hielt sie mit einer Hand fest. Als sie einen Moment nicht herschaute, trat ich Uwe leicht ans Schienenbein. Er schaute überrascht zu mir hin und ich schüttelte kaum merklich den Kopf. Er musste es verstanden haben. Evelyn hatte schon beim Hinstellen der Gläser einen super Blick in ihr Reich gegeben. In ihr Glockenreich, dank ...
    ... ihrem recht weitem Oberteil, und ich hatte gesehen, dass Uwe es genossen hatte. Hoffentlich hatte sie nichts gemerkt. Aber wie ich Frauen so kenne, hatte sie überall ihre Augen. Geht mir ja auch so. Ich spüre es einfach.
    
    "Mit dieser Art zu sitzen solltest du aufpassen. Ein Bekannter hat sich bei so etwas ähnlichem das Knie kaputt gemacht."
    
    Sie war kurz erschrocken. "Wirklich?"
    
    "Ja, wirklich. Man kann da Sehnen überdehnen." Sie setzte sich jetzt anders hin.
    
    Piere kam jetzt auch mit den Getränken wieder. "Wer fährt?", fragte er. Uwe hob den Finger. "Möchtest du Orangensaft oder Orangensaft?", fragte Piere ihn.
    
    Uwe griente. "Weder noch. Ich nehme O-Saft." Piere griente nun auch und goss den Orangensaft in Uwes Sektglas ein, dann mir, Evelyn und sich Sekt.
    
    "Wer kommt denn noch?", fragte ich, da mir auffiel dass keine weiteren Gläser da standen.
    
    "Eigentlich nur wir. Nachher kommen aber noch Frau Schätzky und Julian, weil wir noch kurz einen Plan durchgehen müssen, der morgen abgegeben werden muss. Keine Angst, es dauert nur eine halbe Stunde." Er hatte wohl meine Sorgenfalten gesehen. Immer diese Meetings. Aber es musste wohl wirklich wichtig sein. "Cheers!" Wir stießen alle an, dann holte Evelyn noch einige Häppchen, und der Smalltalk begann. Wie üblich erfuhr man dabei nichts weltbewegendes, aber es war zumindest lustig. Also, Piere war lustig. Evelyn hing eigentlich nur die ganze Zeit an seinen Lippen und sagte selber nur recht wenig. Schließlich klingelte ...
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