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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... Verluste." "Ach ja, stimmt. Meinst du, Piere wird sich dann das Leben nehmen?" "Kaum. Er ist zwar Chef, aber nicht der Besitzer. Der Insolvenzverwalter kümmert sich dann darum." "Gut. Das will ich nämlich nicht. Du hoffentlich auch nicht." "Natürlich nicht. Obwohl er mir als Chef vor die Nase gesetzt wurde und ich es eigentlich hätte sein müssen. Außerdem ... du weißt ja, ich musste das machen. Bei DER Sache ging das nicht anders!" "Ist das so in der Geschäftswelt? Immer eiskalt alles durchziehen, ja?" Uwe antwortete darauf nicht. "Trotzdem solltest du noch Vorsorge treffen. Falls man dich festnimmt oder so!" "Hab ich schon! Als du in Wien unterwegs warst, hab ich in ein Nagellackfläschchen von dir eine widerstandsfähig verpackte Micro SD Speicherkarte reingelegt. Hellrot, sag ich nur." "Ach, und da steht alles drin?" "Fast. Das benötigte Codewort findest du dort, wo wir es in Wien zuletzt getrieben hatten. Sollte kein Problem sein da notfalls heranzukommen. Schlau, nicht?" "Du hast echt an alles gedacht!" Kurze Pause. "Chefschlampenficker", sagte Evelyn jetzt. Nun ein provokanter Tonfall, ganz anders als eben vorher. "Na warte!" In diesem Moment stellte Nico den Ton ab. "Was machst du da? Die waren doch gerade so schön am plaudern!" "Wir wissen doch jetzt alles!" "Und was wissen wir?" "Die wollen die Firma bankrott gehen lassen. Den Aktienkurs in den Keller treiben und mit einer Wette darauf abkassieren. Ist da irgendwas geplant am ...
... Ende des Monats?" "Ja. Da müssen Bauprojekte angeschoben werden. Ist das Geld nicht da, sind sie pleite, sagte Piere mir. Sein Chef." "Ach so. Deshalb haben sie das Geld geklaut! Die wussten also, dass der Kurs fallen würde! Das ist nicht dein Geld, oder?" "Nicht nur. Aber ein Teil schon. Das andere haben sie der Firma geklaut, in der Uwe arbeitet." Oder arbeitete. Ich hatte vergessen Piere zu fragen, was er wegen Uwe gemacht hatte. Ist er da noch angestellt? Oder fristlos entlassen? Ich vermutete das letztere. "Gibst du das andere Geld der Firma wieder? So etwas will ich nicht ..." "Klar doch! So eine bin ich nicht!" "Gut, Sandra. Hätte mich auch gewundert." Irgendwie war er ja ziemlich naiv, aber ich wollte das Geld wirklich nicht selbst behalten. Eine andere Frau hätte das vielleicht ausgenutzt. "So, und nun gehen wir feiern!" Ich strahlte Nico an. "Feiern? Sorry. Das ist nichts für mich." "Na gut. Gehe ich eben alleine." Ich machte mich fertig und ging raus. Er schaute mir traurig hinterher. So kann das ja nichts werden mit einer Frau, dachte ich. Mir spukte noch im Kopf herum, was Uwe denn damit meinte, 'bei DER Sache ging das nicht anders'. Aber das war mir dann irgendwann auch egal. Ich ging in eine richtig gute Gaststätte, bekam einen schönen Tisch und genoss das Essen sowie ein Glas Wein. Ein wenig angeschwipst ging ich dann nach der Bezahlung zum Hotel zurück. Dort kam er gerade raus. Nein, nicht Uwe, sondern mein Hoteldetektiv. "Oh, na, ...