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Milfy Way
Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung
... der beiden hatte ich auch mit abgerechnet. Am Monatsersten, in drei Tagen, müssten die da raus. Mit seiner Kreditkarte könnte das Uwe ja nicht bezahlen. Und Evelyn hatte vielleicht keine. Außerdem würden die dann schon wissen, dass das Geld weg war. War mir egal. Strafe muss sein. ------------------------------------------ Teil18: Der letzte Anruf Kaum zu Hause, rief ich Piere an. "Mensch, du hast dich ja rar gemacht. Hatte dich x-mal angerufen und hunderttausend SMS geschickt", sagte er. "Ja sorry Piere, hatte zu tun und musste mich konzentrieren. Und ich hab was für dich. Was ganz wichtiges. Du musst sofort herkommen!" "Hast du irgendwelche neuen Infos für mich?" "Ja, die auch, aber noch viel mehr. Komm einfach her!" "Bin schon unterwegs." Zwanzig Minuten später fuhr sein Wagen vor. Ich erwartete ihn in der geöffneten Haustür. Küsschen links, Küsschen rechts. Piere ging einfach ungefragt rein. "Oh, was duftet hier denn so schön?" "Hab Kuchen aufgetaut. Rhabarberkuchen mit Streuseln. Magst du?" "Liebend gerne." Ich nahm Piere die Jacke aus der Hand und hängte sie an die Garderobe. "Und dazu einen Kaffee?" "Jo." Ich machte den Kaffee fertig. Oder besser gesagt, diese Maschine, mit der ich auf Kriegsfuß stand. Der Kaffee aus der schmeckte zwar besser, aber das Ding war das reinste Tamagotchi. Irgendwas wollte sie immer haben. Während dessen fragte Piere: "Wo warst du denn die ganze Zeit? Ich war auch drei mal hier, alle ...
... ausgeflogen." "Ich war in Zürich. Und ich hab da was gefunden." "Etwa Uwe?" Piere schaute sehr erstaunt, als würde er mir das nicht zutrauen. "Uwe auch. Und Evelyn!" "Beide? Was machen die denn da?" "Die warteten auf etwas. Und die vögeln miteinander!" "Das glaub ich nicht!" Piere sah aus wie am Boden zerstört. Mir würde es in der Situation nicht anders ergehen. Meinen Schock hatte ich ja schon hinter mir. "Komm Piere! Du weißt es doch schon längst! Die Evelyn die du anbetest, die gibt's nicht mehr. Gab es vermutlich auch nie." "Aber sie hat doch ... sie hat doch gesagt dass sie mich liebt!" Piere war voll durch den Wind, bekam Tränen in den Augen und musste sich erst mal setzen. "Vielleicht tat sie das mal. Jetzt aber nicht mehr. Komm Piere, ich musste das mit Uwe auch erst mal verdauen." "Hast du ihn zur Rede gestellt? Oder Evelyn? Beide?" Seine Stimme klang ... wütend. Hilflos und wütend. Ich schüttelte jeweils den Kopf. Sie wissen oder wussten gar nicht, dass ich da war." "Versteh ich nicht! Warum warst du denn dann da hingefahren?" Jetzt schüttelte Piere den Kopf. Unverständnis spiegelte sich in seinem Gesicht wieder. "Na die hatten doch auch mein Geld geklaut. Ich wollte das wiederhaben." "Ach so, ja. Ich erinnere mich. War für dich ja auch eine Menge Geld." Ich stellte ihm den Kaffee hin und einen Teller mit dem Kuchen. "Komm, iss was." Piere zögerte kurz, begann dann aber zu essen. Vermutlich hatte er auch schlicht Hunger. "Also hast du ...