1. Milfy Way


    Datum: 24.10.2026, Kategorien: Verführung

    ... verlassen!"
    
    Piere griente mich an. "Ich weiß, du schaffst das!" Da war ich mir auch sicher. Eine Stunde später fuhr ich mit Piere los zu meiner Bank. Dort überwies ich das Geld, online wäre so eine hohe Summe nicht gegangen. Und die Angestellte bat ich auch gleich noch darum, eine Notiz an Frau Siebert zu hinterlassen mit der Nachricht, das Hypothekengeld wäre wieder da, und die Überweisung sei nur ein Fehler gewesen. Piere fuhr dann zur Firma. Ich war mit mir im Reinen. Trotzdem hatte mich das alles ganz schön mitgenommen. Ich legte mich früh schlafen, da ich ziemlich fertig war. Einfach nervlich am Ende! Am anderen Morgen begrüßte mich strahlender Sonnenschein. Nach dem ersten Kaffee ging es mir wieder richtig gut. Aber ganz plötzlich zogen am Himmel draußen düstere Wolken auf und ein kapitaler Schauer begann. Nicht ungewöhnlich für Hamburger Wetter. Ich beschloss das Ende abzuwarten, und danach in den Laden zu fahren. Da kam ein Anruf. Nummer unterdrückt. Ich nahm an.
    
    "Du Hexe!!! Das warst du doch oder?" Ich erkannte sofort Uwes Stimme.
    
    "Und du bist ein betrügerischer Mistkerl! Ich hab mir nur das wieder geholt, was du mir gestohlen hast!"
    
    "Uns. Ich habe es uns gestohlen. Unser Geld."
    
    Ich lachte höhnisch auf. "Jetzt bist du also nicht nur ein krimineller Betrüger und Fremdgeher, sondern auch noch ein Erbsenzähler!"
    
    "Sandra! Gib mir wenigstens das Geld von der Firma wieder!"
    
    "Das gehört dir auch nicht! Außerdem hab ich es nicht mehr. Es ist längst ...
    ... wieder in der Firma!"
    
    "Neeeeeeeeiin!!! Sandra, mach das rückgängig! Bitte! Es wird sonst ein Unglück passieren!!!"
    
    "Hast du echt geglaubt, du kommst damit durch, ja?! Du hast keinerlei Moral oder Anstand! Ist mir egal, wenn du jetzt pleite bist. Sieh doch zu wie du dann mit deiner Neueroberung klar kommst! Und glaub ja nicht, dass du zurück kommen kannst! Leck mich, du Fremdgeher! Ich will dich nie mehr sehen!!!" Den letzten Satz schrie ich regelrecht und drückte das Gespräch weg. Meist konnte ich das von meiner Mutter geerbte spanische Temperament unterdrücken, aber hier, in dieser Situation, kam es voll durch. Der Anruf wiederholte sich noch mehrfach, aber ich ging nicht mehr ran. Ich feixte mir einen und fühlte mich großartig. Süße Rache vollendet. Kurz half es über meine situationsbezogene Missstimmung hinweg. Aber dann kam alles wieder hoch und mir ging es emotional ziemlich schlecht.
    
    Ich bekam sogar noch Gewissensbisse obwohl das Arschloch mich ja zuerst betrogen und mich auch sonst übelst hintergangen hatte. Aber das war nur kurz. Dann kam wieder die Vernunft. Irgendwie musste es weiter gehen. Das konnte nicht so bleiben, in dieser Schwebe. Scheidung. Was sonst? Aber ich hatte von solchen Sachen keine Ahnung. Konnte ich das einfach so? Ich kannte ja seinen Aufenthaltsort nicht. Wieder mal! Oder ging das auch so? Fragen über Fragen. Aber damit musste ich mich jetzt nicht belasten. Am Wochenende wäre genug Zeit für Recherchen. Als der Schauer vorbei war, kam die ...
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