1. Auf keinen Fall gibt es meine Zustimmung


    Datum: 30.10.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Mit dir bin ich ja nicht verheiratet und Anita ist ja eine erwachsene Frau und hat mich ja gestern nicht vermisst, sonst hätte sie ja früher festgestellt, dass ich nicht mehr da war. Ist ja von meiner Seite nichts passiert, von meiner Seite nicht."
    
    Ich wusste genau, dass Anita das Gespräch hörte.
    
    Schnell ins Bad, mich etwas frisch gemacht und in die Küche gefahren. Als ich die Kaffeemaschine anschaltete, kam Anita und meinte, dass sie das doch machen könne. Ich schob sie einfach weg, richtete mich in der Küche ein und machte mir einen Toast. Anita meinte nur, dass Kuchen da wäre.
    
    "Danke, Anita, du musst dich nicht bemühen. Ich habe ja gestern Abend gesehen, wieviel ich dir wert bin. Wirst dich ja gut amüsiert haben. Ach so, ich entschuldige mich noch, dass ich dir Arbeit gemacht und das Bad unter Wasser gesetzt habe. Leider musste ich nass das vergessene Handtuch holen. Wie gesagt, bitte entschuldige."
    
    Anita sah mich lange an und setzte sich dann zu mir an den Küchentisch.
    
    "Bitte entschuldige mein gestriges Benehmen, obwohl es eigentlich unentschuldbar ist. Ich weiß auch nicht, was da los war. Es stimmt, was du gesagt hast, ich hätte an dich denken müssen und gleich wieder zurückkommen müssen. Warum ich immer wieder da geblieben bin, immer noch einen getrunken habe, noch eine Runde getanzt habe, kann ich mir im Nachhinein nicht mehr erklären. Aber glaube mir, dass sonst nichts, wirklich nichts passiert ist. Ich hatte Nichts mit einem anderen Mann und schäme ...
    ... mich ganz doll, dass ich dich da so alleine gelassen habe."
    
    "Ich weiß zwar nicht, wann du nach Hause gekommen bist, aber es muss nach 23 Uhr gewesen sein, denn da war ich im Bett und habe geschlafen. Bitte verstehe mich, dass ich stinksauer war und bin und das ich dir nur bedingt glaube. Anita, du bist eine kluge erwachsene Frau und konntest dich nicht von einer Gruppe deiner Freunde lösen. Das glaubst du doch selber nicht. Sicher, ich kann dich auf der einen Seite verstehen. Hier ein Krüppel, der nicht laufen kann und auch nicht ficken und da das blühende Leben. Da kann man schon mal schwach werden, aber mindestens 3 Stunden Schwäche. Wer soll da denn nicht auf schlechte Gedanken kommen."
    
    "Markus, glaube mir, da ist Nichts passiert, wirklich Nichts. Es mag sich jetzt blöd anhören, aber ich liebe dich, nur dich."
    
    "Ich hoffe, du verstehst mich, wenn ich zu mindestens an deiner Aussage, dass Nichts passiert ist, zweifle, aber versetze dich in meine Lage. Was würdest du denken, wenn du krank und nicht voll einsatzfähig wärst und ich dich einfach stehen ließe, um mich stundenlang alleine zu amüsieren. Ich denke, du würdest mir auch nicht glauben. Aber lassen wir das Thema Glauben. Wie stellst du dir das weitere Zusammenleben vor? Lässt du mich alleine, willst du dich trennen, dann sei ehrlich."
    
    Anita fing an zu weinen und meinte nur immer wieder, verlass mich nicht, entschuldige. Dann lief sie ins Schlafzimmer und warf die Tür zu. Abendbrot gab es an diesem Tag nicht und ...
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