1. Auf keinen Fall gibt es meine Zustimmung


    Datum: 30.10.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    Ich saß in meinem Rollstuhl und fühlte mich wie ein Krüppel, wie ein erschlagenes männliches Wesen ohne Kraft. Total überrumpelt, total überfahren, von einem riesigen Bus überfahren. Noch immer konnte ich nicht begreifen, was meine Frau, meine geliebte Frau Anita, gerade zu mir gesagt hat. Ich hörte sie in der Küche mit dem Geschirr hantieren und wusste, dass sie den Tisch für das Essen deckte.
    
    Und plötzlich war ich klar im Kopf, rollerte zum Ausgang und verließ ohne ein Wort das Haus, setzte mich in meinen Wagen und wuchtete den Rollstuhl zusammengeklappt in den Wagen und fuhr etwas zu schnell los. Der Wagen, den ich bald beim Ausparken gerammt hätte, bremste kreischend und hupte laut und langanhaltend.
    
    Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr ich los und erst an der Auffahrt zur Autobahn kam ich eigentlich richtig zu mir und fuhr nicht auf sondern zu meinem Freund Bernd. Der war natürlich noch nicht da und ich rollte mit meinem Rollstuhl auf seine Terrasse und setzte mich in die Sonne und wartete auf ihn. Mit Irgendeinem musste ich reden und Bernd kenne ich schon seit dem Kindergarten und wir sind immer beste Kumpels gewesen. Er war es auch, der sich zurückzog, als ich mit Anita zusammen kam und sie heiratete, schnell heiratete.
    
    Er war es auch, der mir half, als ich den schweren Unfall hatte und noch nicht wusste, wie es weiter gehen würde. Er machte mir in seiner Art klar, dass Aufgeben nicht zu unseren Divisen gehört und die Ärzte doch gesagt hätten, dass ich ...
    ... trainieren muss und er meinte, dass ich mich verdammt noch mal zusammenreißen soll und mehr machen solle, damit ich wieder hoch kommen kann.
    
    Aber erst mal zu mir. Ich bin Markus, jetzt 32 Jahre alt, bin Bauingenieur und arbeite bei einer Brückenbaufirma als Baustellenleiter und hatte vor über einem Jahr einen schweren Unfall auf einer Baustelle, weil ein Mitarbeiter eine Ladung für den Baustellenkran nicht richtig gesichert hat und sich diese Ladung Stahlträger lösten und mich einer davon traf. Mein rechtes Bein war ziemlich kaputt, wurde zusammengeflickt, musste ausheilen und ich kam nach einem längeren Krankenhausaufenthalt und einer noch längeren Reha wieder nach Hause und musste wohl noch einige Zeit hart trainieren, wenn ich wieder laufen wollte. Nur gut, dass der Arbeitsunfall anerkannt war und die Berufsgenossenschaft und meine Firma alles taten um mir wieder auf die Beine zu helfen.
    
    Vor nunmehr 8 Jahren lernte ich Anita auf einer Feier der Firma kennen. Zu der Zeit war sie die Freundin eines Kollegen und wir wurden einander vorgestellt und mich traf es wie ein Blitz. Da stand eine sehr schöne gerade mal 20 Jahre alte Frau, etwa 165 cm groß, schlank mit langen Beinen, kleinen festen Brüsten und einem süßen Po. Was sie aber so umwerfend machte, war ihr Gesicht. Volle Lippen, eine süße Nase und große blaue, himmelblaue Augen. Alles eingerahmt durch ihre schulterlangen blonden Haare, naturblonde Haare mit einer leichten Krause. Eine insgesamt sehr schöne Erscheinung. Aber ...
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