1. Hochverrat oder was im Krieg nicht sein durfte


    Datum: 04.11.2026, Kategorien: Romantisch

    ... ihre schönen Äpfelchen.
    
    Anastasia hatte ihre Beckenbewegungen wieder aufgenommen und sogar noch forciert.
    
    Heftig keuchend zuckte Anton plötzlich unter ihr auf. Zu göttlich war ihre Massage, sodass er nicht mehr an sich halten konnte.
    
    Sekunden später überrollte der Höhepunkt auch Anastasia. Laut keuchend brach sie auf Anton zusammen, nachdem einige wohlige Wellen, krampfartig durch ihren Körper jagten.
    
    Beide hielten sich in den Armen und ließen die neuen Gefühle langsam abebben. Lange saßen sie so da und küssten sich liebevoll.
    
    Die Kälte hatte sie irgendwann doch eingenommen. So zogen sie sich an und gingen nach Hause in ihre Höhle. Ihr erstes intimes Zusammensein, hatte sie noch fester zusammengeschweißt.
    
    So lebten die Beiden viele Wochen voller Harmonie, Liebe und Sex. Der Herbst in seiner vollen Farbenpracht brach über die Liebenden herein und kündigte die kalte Jahreszeit an. Anton versuchte die Höhle Winterfest zu machen. Das Badewetter war schnell vorbei als sich der September dem Ende neigte.
    
    Ein wenig Angst hatte er schon um Anastasia. Was wäre erst, wenn der Schnee kommen würde und man seine Spuren zu ihr sehen und ihnen folgen könnte. Mal von der Kälte abgesehen.
    
    Obwohl Anton jetzt 18 Jahre war und er eigentlich in die reguläre Wehrmacht eingegliedert werden konnte, hatte Hinrichs ihm und seinen Kameraden, die Armbinde des Volkssturms verpasst. Vor einigen Wochen hatte der Führer, zum Schutz der Heimat, den Volkssturm ins Leben gerufen. Jetzt ...
    ... wurden sogar 16 jährige Jungs zu den Waffen gerufen um die Heimat, in einem verzweifelten Kampf, zu verteidigen.
    
    Es war Anfang November und die ersten Nächte waren unter Null gegangen. Doch die beiden hatten sich und nur das zählte.
    
    Der Freudentaumel der die Beiden erfasst hatte, ließ sie glücklich aber auch unvorsichtig werden. Anastasia wagte sich jetzt öfter, auch tagsüber hinaus. Seit Langem hatten sie keine Leute im Wald gesehen. Anna wollte nur etwas frisches Wasser vom nahen Wasserfall holen als sie das Kläffen eines Hundes hörte.
    
    So schnell konnte sie gar nicht reagieren, wie sie ihn auf sich zukommen sah. Der deutsche Schäferhund sprang sie an. Dem hatte das junge Mädchen nichts entgegen zu setzen und fiel einfach, nach hinten um.
    
    Der Hund thronte zähnefletschend über ihr, als sein Herrchen neben ihnen auftauchte. Erst wollte der Uniformierte, sich schon für den Überfall seines Hundes entschuldigen als er dann vorsichtshalber nach Annas Papieren fragte. Weder verstand sie, was er von ihr wollte, noch konnte sie ihm antworten oder Papiere vorzeigen.
    
    Der Wachsoldat, der an der nahen Straße, seinem Hund nur etwas Auslauf gönnen wollte, zählte schnell Eins und Eins zusammen. Er fesselte Anastasia und brachte sie zum Lkw, wo seine zwei Kameraden ihn erstaunt anschauten.
    
    So wurde Anastasia erst nach Hohnstein auf die Kommandantur und dann weiter in das Außenlager in Weißig gebracht. Dort waren vornehmlich Russische und polnische Gefangene untergebracht, ...
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