1. Hochverrat oder was im Krieg nicht sein durfte


    Datum: 04.11.2026, Kategorien: Romantisch

    ... Katja war in Bett gesprungen und rief:
    
    "Oma hat gesagt ihr sollt endlich zum Frühstück kommen!"
    
    Jetzt erst sahen die Zwei, dass draußen schon die Sonne schien und sie verschlafen hatten. Zum Glück war Sonntag.
    
    "Wieso seid ihr nackt?" fragte Katja und brachte die Beiden in echte Erklärungsnot.
    
    So hatte ihre Kleine sie noch nie gesehen. Sie war nun auch noch in einem Alter, wo sie Alles hinterfragte und ihre Neugier keine Grenzen gab.
    
    Mit "weil es uns zu warm war" gab sie sich aber doch zufrieden und sauste zurück zu Oma.
    
    Anton und Anastasia schauten sich an und mussten lachen. Ihre Münder fanden sich zu einem liebevollen Kuss. Anton nutzte die Situation gleich noch einmal aus und erforschte Annas hügelige Gegend, mit seinen Fingern. Hätten sie nicht mehr Angst gehabt, Katja könne zurück kommen, wären sie sicherlich noch einmal übereinander hergefallen. Ihre Augen zeigten jedenfalls Ihre Liebe und Lust.
    
    Schnell wuschen sie sich, zogen sich an und eilten zu Tisch.
    
    Wissende Blicke empfingen sie dort. Mamas Schmunzeln war nicht zu missdeuten und zauberten diesmal Anastasia eine süße Röte ins Gesicht. Selbst Anton schaute etwas verlegen zu Boden.
    
    Währenddessen beobachtete Anyssa die Szenerie ganz genau. So durch den Wind, wie Anastasia und Anton auch aussahen, wirkten sie ungemein glücklich und zufrieden. Anyssa sah die kleinen Blicke die sie sich immer wieder zuwarfen. Es lag so viel Liebe darin, dass sie neidisch auf die Beiden war.
    
    Opa Kurt musste ...
    ... noch einmal aufs Feld und nahm Katja auf dem Traktor mit. Anton hatte im Geräteschuppen den Pflug zu richten und Mama machte sich daran die Tiere zu füttern.
    
    So blieben Anastasia und Anyssa allein in der Küche zurück. Schnell war das Geschirr weggeräumt und abgespült als sie nicht mehr an sich halten konnte.
    
    "Ist das immer so bei euch?"
    
    Anastasia schaute sie fragend an. "Was meinst du?"
    
    "Ich hab euch gestern Nacht gesehen!"
    
    Anastasia fiel fast der Teller aus der Hand. Erschrocken und ertappt schaute sie zu Anyssa. Aber auch ihr schien das peinlich zu sein, denn auch ihr schoss jetzt das Blut ins Gesicht und sie senkte den Blick.
    
    "Ich hatte Geräusche gehört und ich dachte er tut dir weh. Da habe ich durchs Schlüsselloch geschaut. Du, du ......" Anyssa stotterte vor Aufregung und fand einfach nicht die richtigen Worte um, ihr Gesehenes zu beschreiben. "Du wirktest so entrückt und hast ihn danach so glücklich angestrahlt. Ist das immer so?"
    
    Anastasia huschte ein Lächeln übers Gesicht. Sie nahm ihre Freundin ganz fest in die Arme und flüsterte ihr zu: "Du findest auch noch den Mann, der dich so glücklich macht, wie Anton mich."
    
    Sie schaute ihr in die Augen und sah das sie lächelnd an etwas ganz anderes dachte.
    
    "Oder hast du den etwa schon?" setzte Anastasia grinsend hinterher.
    
    Jetzt war es Anyssa die erschrocken zusammenzuckte und knallrot anlief.
    
    "Helmut!?" setzte Anastasia halb fragend hinterher.
    
    Anyssas Gesicht strahlte bei diesem Gedanken in ...
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