1. Die Tennisspielerin 03


    Datum: 06.11.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... Oberschenkel und hörte dann abrupt auf.
    
    „Das reicht für morgen. Wir sehen uns dann“. Danach verließ er den Raum. Etwas enttäuscht lag Marie noch etwas auf dem Bett. Danach stand sie auf, zog sich an und ging zum Essen.
    
    Lea, Anna, Arthur und Tim saßen schon da. Sie hatten ihre Spiele bereits ausgewertet. Marie erzählte kurz von ihren Spielen und wurde dann von Anna abgewürgt:
    
    „Lea und ich hatten gestern eine tolle Nacht zusammen. Marie und Noah wahrscheinlich auch.“ Alle genannten nickten. Arthur nutzte die Pause für ein „Wir auch“ und wies auf Tim, der leicht errötete.
    
    „Auf jeden Fall dachten wir uns, warum nicht noch eine bessere Nacht? Wenn ich alles richtig deute, hatte in dieser Gruppe fast jede mit jedem etwas“, sie schaute zu Noah, der schnell weiteraß, „Warum also nicht alles kombinieren? Lea steht zwar zu 70 % auf Frauen, hätte aber nichts dagegen, mal etwas mit Männern zu machen, Tim und Arthur …“ „Wir sind da offen“, unterbrach sie Arthur zwinkernd.
    
    Tim stimmte nickend zu. Noah zögerte, Marie ebenfalls.
    
    „Wenn jemand aus meiner Familie davon erfährt, verstoßen sie mich, ohne Witz. In ihren Augen ist das haram. Ich …“, warf Noah ein.
    
    „Glaubst du überhaupt daran? Ich habe dich noch nie beten sehen?“, unterbrach ihn Anna angriffslustig.
    
    „Lass ihn das selbst mit sich ausmachen“, mischte sich Arthur ein.
    
    Noah winkte locker ab und redete einfach weiter: „Ich bin schon ungläubig, das schwarze Schaf in der Familie. Viele sind klammheimlich froh, ...
    ... wenn ich weit weg im Internat bin. Aber wie sagt man so schön: Ist der Ruf ruiniert, lebt es sich ungeniert. Ich bin dabei.“
    
    Jetzt schauten alle auf Marie. Diese überlegte laut: „Ich hatte nie Erfahrungen in der Richtung. Aber in den letzten Wochen. Erst das Tennisspiel mit Arthur und dann noch die Sache mit dem Höschen beim Sport weglassen. Außerdem der Abend mit Arthur, Tim und Mia im Internat. Das war in den letzten Wochen alles sehr intensiv. Ich weiß nicht, ob das nicht langsam zu viel wird. Gerade jetzt, wo es auch noch die Massage mit Muke gab.“
    
    „Mit Muke??“, unterbrachen ihn Lea und Tim gleichzeitig. Von den anderen Tischen drehten sich einige zu ihnen um. Marie berichtete leise von den beiden Massagen. Alle schauten sie ungläubig an. Nur Anna schaute so, als hätte sie ganz andere Gedanken.
    
    Marie fuhr fort: „Aber es war geil und ich möchte mehr davon. Ich bin auch dabei.“
    
    Anna erwachte aus ihrem Tagtraum.
    
    „Du musst unbedingt Herr Muke dazuholen. Das wird der Abend unseres Lebens.“
    
    „Wie soll das gehen?“, fragte Marie „Wenn jemand absagt und mir Probleme bereitet, dann er.“
    
    „Quatsch“, entgegnete Anna, „du musst ihn einfach fragen. Er hat schon bewiesen, dass er auf dich abfährt, als er das Hotelzimmer betreten hat.“
    
    „Dann kommst du aber mit.“
    
    Marie stand gemeinsam mit Anna auf und ging zu dem Tisch, an dem die Coaches saßen.
    
    „Können wir mit ihnen nochmal wegen des Treffens mit dem Vertreter der Agentur reden?“, fragte Marie.
    
    Herr Muke ...
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