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Das leerstehende Hotel Ch. 31
Datum: 08.11.2026, Kategorien: Fetisch
... erstmal die Zimmer zu zeigen. In dem drüben überm Gang waren etliche identische Handtücher auf dem niedrigen Tisch gestapelt, die Nguyet hierhergebracht hatte, damit wir uns ganz ohne Reue unserer Lieblingsbeschäftigung hingeben konnten. Gemini kicherte auch gleich, da sie ja wusste, was der Stapel bedeutete, und erinnerte mich, dass ich die60 Handtücher ja bereits angekündigt hatte. Im Nachbarzimmer gab es dann nichts weiter Bemerkenswertes, wohingegen im letzten, auf dem Gang hinten links, noch ein paar von Nguyets Klamotten im Schrank hingen: „Die gehören der Frau von der Immobilienfirma?" hakte Gemini vorsichtig nach, auf die Sachen zeigend, und ich nickte. Pietätvoll schmulte Gemini also nur kurz hinter die Tür, bevor sie ihren Kopf wieder zurückzog und mich fragte, ob sämtliche Zimmer identisch aussähen: „Dann brauchen wir uns nicht alle ..." „So ziemlich. Nur die Suite oben ist ein bisschen anders." Nun küssten wir uns erneut und gingen dann den Gang zurück zum Alkoven, wo wir kurz tranken. „Eigentlich wollte ich dir auch mal beimStriptease zusehen," lachte ich. „Das geht mit Kleid oder Rock vielleicht besser als mit der Hose. Beim nächsten Mal, Richard," versprach Gemini lachend. „Hast du den Hosenanzug heute an, um denStriptease zu vermeiden?" erkundigte ich mich eher scherzhaft, doch Gemini erwiderte, dass der neu war, sie sich eben so gefühlt hatte und ihn mir mal vorführen wollte. „Der war auch total billig," lachte sie noch, als ...
... wir nun hoch in den zweiten Stock gingen. Obwohl es um die Mittagszeit und ein sonniger Tag war, hätte man hier auch gut einen Horrorfilm drehen können. Oben auf dem Gang waren alle Türen einen Spalt offen, so dass auf dem relativ dunklen Flur schmale Lichtstreifen zu sehen waren, aber - so still wie es war - konnten wir fast unsere Herzen schlagen hören. Gemini drückte auch meine Hand, als ob ihr leicht mulmig war, wollte sich aber dann doch nochmal vergewissern, ob die Zimmer hier genau wie die unten eingerichtet waren. Im ersten rechts hatte Nguyet mal einen Vorhang quer gespannt, als ich mit dem jungen Charlie hier gewesen war; den Vorhang hatten wir dann nochmal bespielt, als ich Sally, die berückende japanische Sexpuppe, hier in der Pension kennengelernt hatte. Ich hätte Gemini die Geschichten mit demGlory Hole erzählt, obwohl das sicher länger gedauert hätte, doch sie hakte komischerweise nicht nach, wieso in der Mitte des Zimmers ein bunter Vorhang gespannt war. Das zehn Zentimeter große Loch in Hüfthöhe hatte sie wohl nicht einmal bemerkt. Als wir endlich auf die Suite nebenan blickten, die quasi ein Doppelzimmer war, ging Gemini einer Eingebung folgend hinein und erblickte dann auch gleich die recht große, fast quadratische Badewanne - worauf ich schon ein bisschen spekuliert hatte: „Richard, arm, wie ich aufgewachsen bin, hab' ich in meinem ganzen Leben vielleicht dreimal ein Bad genommen," sagte sie mir. „Naja, komm: Wir lassen uns 'ne Wanne ein, ...