1. The way you love


    Datum: 03.11.2019, Kategorien: Anal

    Da saß ich nun alleine in der Disco und das alles nur, weil Sönke keine Lust hatte. Mit Sönke war ich befreundet und wir hatten Sex miteinander. Wenn ich Abwechslung brauchte, ging ich in die Disco, um einen Typen aufzureißen, der mir gefiel. Das war mit 24 Jahren ja nicht wirklich schwer. Sönke war schon 38 und ein richtiger Kerl. Der Sex mit ihm gefiel mir. Er war ausgefallen und ich hatte Spaß daran. Es war oft so, dass er mich alleine in die Disco gehen ließ, dabei mochte er die Jungs, die ich anbaggerte meistens auch. "Als Bisexueller geht man doch nicht in die Disco!", sagte er mal zu mir.
    
    Ich fand es blöd, dass ich uns nun einen Typen für uns beide anmachen musste. Ich sah mich um und trank mir etwas Mut an. Mein Stammgedeck mit 2 Tequila und einem Budweiser in Kiels ältester Rockdisco war Pflicht. Nach den ersten zwei Tequila wurde ich langsam ruhiger und konnte mich in Ruhe umsehen. Da stand so ein Typ mit kurzen dunklen Haaren, dem fand ich total süß. Ich sah mich noch ein paar Male um, um sicher zu gehen, dass er nicht mit einer Freundin oder so da war. Nach zwei Bieren, die er ziemlich schnell vernichtete, beachtete er mich endlich. Ich suchte mir natürlich nicht irgendeinen Typen aus. Er mußte schon etwas leicht Schwules haben.
    
    Der Typ trug auf jeden Fall links einen Ohrring. Auf komplette Heterotypen stand ich sowieso nicht. Mein Typ Mann musste ein bisschen geheimnisvoll, nett und leicht schüchtern sein. Ich schlug meine Beine auf dem Barhocker ...
    ... übereinander und griff mir meinen Cola-Whiskey, den ich mir bestellt hatte. Mit den Augen auf ihn gerichtet nippte ich daran und beobachtete, wie er leicht mit den Hüften im Takt der Musik schwang. Zu Cindy Laupers "Change of Heart" sah das ziemlich gut aus. Irgendwann trafen sich unsere Blicke. Es war wie ein Feuerwerk der Gefühle. Sie spielten "Temple of Love", "More" und noch ein paar andere geile Titel. Dieses satte Gerumpse in dieser urigen Disco war schon geil. Meine Blicke hingen an ihm. Als irgendwann "Bring me some Water" von Melissa Etheridge gespielt wurde, wackelte er langsam zu mir rüber. Es war mir eh schleierhaft, was er an einem Mädel mit schulterlangen schwarzen Haaren, schwarzen Jeans, hohen Stiefeletten und hautengem Slipknot-T-Shirt fand.
    
    Er kämpfte sich durch die Menge am Tanzflächenrand und stand plötzlich neben mir am Tresen. Ein obligatorisches "Hi" von ihm. Ich sah ihn an und suchte seinen Blick. Jepp! Bingo! Rehbraune Augen ...
    
    "Wo ist deine Freundin?", fragte ich direkt. "Und dein Freund?", wollte er wissen. Ich nippte an meinem Glas und schwieg. Dann erzählte er, dass seine Freundin, es sei ganz frisch, nicht mitwollte. "Bin alleine hier!", sagte ich. Irgendetwas konnte ja nicht stimmen. Ein so netten Typen hätte ich bestimmt nicht alleine in die Disco geschickt. Irgendwann wurde der Barhocker frei und er setzte sich. Ich hatte gerade meine Zigarette im Aschenbecher ausgedrückt. "Das, was die Dame trinkt!", sagte er zum Barkeeper und bestellte sich ...
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