1. Kumiho Na-Ri 03


    Datum: 25.03.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... die Idee mit.
    
    Ihr darauf folgendes Grinsen war wirklich furchterregend.
    
    * * *
    
    „Rekruten, angetreten!", rief De-Yong nach dem Frühstück laut.
    
    Auch die abgestellte Wache wurde herbeigerufen.
    
    „Ihr werdet euch sicher schon gefragt haben, weshalb ich mit Dame Ahri hier alleine unterwegs bin. Tatsächlich habe ich eine Spezialaufgabe, um die Japaner aus dem Land zu vertreiben. Ich habe die Aufgabe, Furcht und Panik unter den Samurai zu verbreiten."
    
    Verstohlen und ungläubig sahen sich die jungen Männer an. Wie sollten diese zwei Furcht und Panik unter den Samurai auslösen?
    
    „Ahri, darf ich bitten?"
    
    Yun nickte und trat vor.
    
    Sie deutete auf Mok.
    
    „Nimm deine Waffe und greif mich an. Nimm keine Rücksicht. Versuch mich zu töten!"
    
    Unsicher sah Mok zu De-Yong. Der nickte.
    
    Mok packte seine Lanze fest, hielt sie nach vorne, auf Yun gerichtet, befeuchtete seine Lippen, und stürmte dann mit einem Aufschrei auf sie los.
    
    Mit spielerischer Leichtigkeit wich Yun aus, entriss ihm die Lanze und schleuderte Mok einige Schritte weit weg, dass er krachend im Gebüsch landete.
    
    Verblüfft hatten die anderen sechs Rekruten zugesehen.
    
    Jeder von ihnen trug im Moment eine improvisierte Lanze aus Bambus.
    
    „Gut, nun ihr anderen, alle gleichzeitig!", befahl Yun.
    
    Als die zögerten, befahl De-Yong: „Rekruten, angriff!"
    
    Die Jungen packten die Bambuslanzen, hielten die gefährlichen Spitzen auf Yun gerichtet und stürmten los.
    
    Doch Yun sprang einfach hoch, landete ...
    ... mit einem Salto hinter den Angreifern und schlug sie der Reihe nach nieder, schneller als das Auge ihren Bewegungen folgen vermochte.
    
    Wenige Augenblicke später lagen alle Rekruten stöhnend am Boden.
    
    „Gut gemacht, Rekruten!", lobte De-Yong. „Ihr habt meinem Befehl gehorcht. Aber hättet ihr ihm auch gehorcht, wenn nicht eine wehrlose Frau, sondern eine Gruppe furchteinflößender Samurai dort gestanden hätte? Los aufstehen!"
    
    Murrend und unter Stöhnen rappelten sich die Rekruten auf. Auch Mok trat wieder an, er sah auch schon recht ramponiert aus, schien sich aber nichts gebrochen zu haben.
    
    „Nun, Rekruten, ihr habt alle gesehen, mit welcher Leichtigkeit Dame Ahri euch besiegt hat. Und wäre es ein echter Kampf von ihrer Seite gewesen, währt ihr alle tot!", erklärte De-Yong.
    
    „Hat irgendwer von euch daran auch nur den leisesten Zweifel?"
    
    Die jungen Männer schüttelten zögernd ihre Köpfe.
    
    „Gut, denn wir werden euch nun ein Geheimnis enthüllen, weshalb ihr sie nicht besiegen konntet, und weshalb die Japaner eine ganze Abteilung Samurai, nur zur Jagd auf uns abgestellt haben. Ihr bewegt euch nicht von der Stelle, ist das klar? Wer wegläuft, wird bestraft! Dame Ahri, darf ich bitten?"
    
    Yun nickte. Dann begann sie, begleitet von ungläubigen und etwas verlegenen Blicken der jungen Rekruten, sich zu entkleiden. Schließlich stand sie, völlig ohne Scham, nackt vor ihnen.
    
    „Was seht ihr in mir?", fragte sie mit einem sinnlichen Ton in ihrer Stimme und trat vor. Zunächst ...
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