1. Kumiho Na-Ri 03


    Datum: 25.03.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... schneller.
    
    De-Yong hatte den Kopf wieder zurückgelegt und gab sich ganz der Lust in. Er konnte ohnehin nichts anderes machen, da er wehrlos gefesselt war. Von einer Frau genommen zu werden, war seit den Erfahrungen der letzten Wochen nichts Neues mehr für ihn, eigentlich sogar sehr angenehm. Langsam fühlte er, wie er dem Höhepunkt näher kam, als ihm plötzlich wieder bewusst wurde, wozu das überhaupt geschah. Er riss die Augen auf und blickte die Miko an, welche mit geschlossenen Augen und offensichtlicher Lust auf ihn ritt.
    
    „Du musst mich küssen! Im Augenblick unserer gemeinsamen Lust musst du die Perle aufnehmen!", rief er und riss sie damit aus ihrer Fantasiewelt heraus.
    
    Erschrocken und verständnislos sah sie ihn an.
    
    „Küssen, Jetzt!", befahl De-Yong, und deutete einen Kuss an.
    
    Endlich schien die Japanerin zu verstehen. Langsam nickte sie und beugte sich vor.
    
    „Nicht aufhören, reite mich weiter!", befahl De-Yong und hob sein Becken, soweit es ihm möglich war. Er wollte den Rhythmus beibehalten.
    
    Teiko sah ihn einen Moment irritiert an, doch dann begriff sie. Sie glich sich seinen Bewegungen an, ergänzte sie und spürte erneut Lust in sich aufsteigen. Es war keine große Lust, nicht die gleiche, wie wenn sie mit einer Frau zusammen war, aber es war Lust. Es reichte.
    
    De-Yong riss seinen Mund auf und stöhnte. Auch Teiko atmete schwer. Plötzlich erfasste sie eine ungewohnte Furcht.
    
    Würde es schmerzhaft, wenn sie die Kraft aufnahm?
    
    Sie konzentrierte ...
    ... sich wieder auf die Lust. Sie musste ihrem Daimyo gehorchen! Sie musste dem Feind diese Kraft entreißen!
    
    Mit letzter Entschlossenheit beugte sie sich vor und presste ihre geöffneten Lippen auf seinen Mund.
    
    Was dann geschah, war mit Worten nur unzureichend zu beschreiben. Es war, als würde eine Wärme ihren Rachen ausfüllen, eine Hitze, die gleichzeitig auch kalt war. Unbeschreiblich machtvoll, und gleichzeitig wie eine große Perle. Teiko saugte sie in sich auf und spürte, wie sie in ihren Körper eindrang. Zu ihrer Überraschung folgte ein zweites, ungleich machtvolleres Gefühl direkt dahinter und drang in sie ein. In diesem Moment explodierte ihre Lust, gleichzeitig wie die des Koreaners. Sie fühlte, wie eine Perle sie wieder verließ, zurück in den Koreaner sank, doch in diesem Moment war es ihr egal.
    
    Ihre ekstatischen Laute vereinten sich, und beide sanken anschließend in eine erschöpfte Ohnmacht.
    
    War es immer so, sich mit einem Mann zu vereinen, oder lag es an dieser Dämonenkraft, waren Teikos Gedanken, bevor sie ohnmächtig wurde.
    
    * * *
    
    Blutdurst
    
    Teiko kam zuerst wieder zu Bewusstsein. Der Koreaner lag noch immer schlafend unter ihr. Als sie sich etwas bewegte, spürte sie, sein nun halbschlaffes Liebesorgan, noch immer in ihr steckend.
    
    Vor allem vor sich selbst angewidert erhob sie sich von ihm und spürte, wie dieser Hautsack aus ihr rutschte.
    
    Sie fühlte sich einerseits beschmutzt, andererseits aber auch merkwürdig warm und wohlig. Vor allem Letzteres ...
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