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Die beste aller Welten
Datum: 11.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
Die ins Schlafzimmer fallende Morgensonne weckte Karolina. Mit einem wohligen Schauer erinnerte sie sich daran, daß sie und Robert gestern abend richtig guten Sex gehabt hatten. Sie war dreimal mit ihm gekommen und danach so erschöpft gewesen, daß sie wie ein Stein geschlafen hatte. Sie wollte sich zu Robert drehen und seinen Nacken küssen. Vielleicht hatte er ja Lust, dort weiterzumachen, wo sie vor einigen Stunden aufgehört hatten. Als sie die Augen öffnete, erschrak sie. Neben ihr lag nicht Robert, sondern eine nackte Frau. Hatte sie sich betrunken und war mit einer Fremden ins Bett gegangen?, schoß es Karolina im ersten Moment durch den Kopf. Nein, das war Unsinn. Sie erinnerte sich genau, daß sie den Abend mit Robert verbracht hatte. Außerdem würde sie ihn nie betrügen, und sie hatte auch noch nie das Verlangen verspürt, mit einer Frau zu schlafen. Bestimmt träumte sie noch. Nun, es würde interessant sein, wo dieser Traum hinführte, dachte sie, nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte. Karolina betrachtete die Frau. Sie war etwa in ihrem Alter, hatte schulterlanges braunes Haar und ein hübsches Gesicht mit vollen Lippen, ausgeprägten Wangenknochen und einer spitzen Nase. Die Decke war ihr bis zu den Hüften heruntergerutscht, so daß Karolina ihre schönen Brüste mit großen dunklen Brustwarzen sehen konnte. Die Fremde seufzte, schlug die Augen auf und lächelte Karolina an. "Guten Morgen, Liebling." - "Äh, guten Morgen." - "Gott, du bist wunderschön", sagte ...
... die Frau mit einem verliebten Blick. "Ich will dich so sehr." Sie küßte Karolina zärtlich und begann sie zwischen den Beinen zu streicheln. "Ich liebe es, wie feucht du für mich wirst. Komm, willst du mich nicht auch feucht machen?" - "Oh, ja, natürlich." Nervös schob Karolina eine Hand zwischen die Schenkel der Unbekannten. Nachdem ihr erster Schock abgeklungen war, fand sie Gefallen an dieser kleinen Fantasie. Warum sollte sie es nicht auskosten? Schließlich war es nicht real, und in ihrem Traum konnte sie tun was sie wollte. Auch lesbischen Sex haben. Sie spürte den stoßweisen Atem der anderen Frau auf ihrer Wange, sah den Ausdruck zunehmender Erregung auf ihrem Gesicht, während sie einander rieben und fingerten. Schließlich kamen sie mit einem Aufschrei gemeinsam zum Höhepunkt, die Säfte über ihre Finger rinnend. "Oh Gott, du bist so gut", keuchte die Frau. "Ich liebe dich." - "Ich liebe dich auch", brachte Karolina hervor. Eigentlich hatte sie erwartet, daß sie nun aufwachen würde, doch das geschah nicht. Scheinbar würde dieser Traum noch weitergehen. Sie frühstückten zusammen und unterhielten sich dabei. Die Frau, deren Namen Karolina immer noch nicht kannte, erwähnte ihren zweiten Jahrestag in einer Woche. Genau wie in ihrer Beziehung mit Robert in der realen Welt. Als sich Karolina im Spiegel sah, bemerkte sie, daß sie ihr Haar hier etwas länger trug und rot gefärbt hatte. Sonst war alles wie gewohnt. Die Wohnung glich jener in der Wirklichkeit, und auch ...