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Die beste aller Welten
Datum: 11.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... Begehren nicht verleugnen. Behutsam schlug sie die Decke über der noch schlafenden Frau zurück, küßte ihre Brüste und schob den Kopf zwischen ihre Schenkel. "Oh, das ist ja eine nette Art, aufgeweckt zu werden", murmelte Leonie schlaftrunken und lächelte. Hingebungsvoll leckte Karolina sie, die Zunge tief in ihrem Spalt. Nein, das konnte kein Traum sein. Dafür fühlte sich alles viel zu real an. Die Wärme und Feuchtigkeit von Leonies Vagina. Das Pulsieren ihrer Klitoris. Der wunderbare Geschmack ihrer Säfte. Die wiegenden Bewegungen ihrer Hüften, mit denen sie ihren Unterleib fester in Karolinas Gesicht preßte. Das Zittern ihrer Schenkel, schließlich ihr Aufstöhnen und die ekstatischen Zuckungen ihres Körpers im Orgasmus. "Oh Gott, das war schön", hauchte Leonie. "Ich bin so froh, daß wir zusammen sind." - "Ja, das bin ich auch." Dieser Zyklus wiederholte sich von nun an immer wieder. Am einen Tag erwachte Karolina neben Robert, am nächsten neben Leonie. Mittlerweile war sie nicht mehr sicher, welche der beiden Welten real war und welche geträumt. Ihr war klar, daß sie den Verstand verloren hatte. Schließlich war es alles andere als normal, nicht zwischen Realität und Träumen unterscheiden zu können. Doch sie brachte es nicht über sich, Hilfe zu suchen. Vermutlich würde man sie in eine psychiatrische Klinik sperren, wenn sie jemandem von all dem erzählte. Dabei war sie in ihren Gefühlen zerrissen. An ihrer Liebe zu Robert hatte sich nichts geändert, aber ...
... zugleich erlebte sie mit Leonie eine Leidenschaft, wie sie sie nie gekannt hatte. Sie wußte nicht, für welche der beiden Realitäten sie sich entscheiden würde, wenn sie die Wahl hätte. Fürs erste mußte sie ihr Leben zwischen ihnen aufteilen. * An einem der Tage mit Robert kam Karolinas Chefin ins Büro, gefolgt von einer anderen Frau. "Ich möchte Ihnen unsere neue Kollegin vorstellen. Ihr Name ist Leonie." Karolina erstarrte. Kein Zweifel, es handelte sich um die Frau, die sie in ihrem anderen Leben liebte. Und auch Leonie hatte sie erkannt, wie das kurze Zucken ihrer Mundwinkel verriet. Bisher waren die beiden Welten klar getrennt gewesen. Was hatte es zu bedeuten, daß Leonie plötzlich in dieser auftauchte? Karolina konnte es kaum erwarten, in der Pause endlich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Leonie zu haben. "Ich weiß, es klingt merkwürdig, aber...irgendwie habe ich das Gefühl, dich zu kennen", sagte Leonie. "Obwohl ich mir sicher bin, daß wir uns noch nie gesehen haben." - "Ja, mir geht's genauso." "Vielleicht sind wir uns ja in einem anderen Leben begegnet", meinte Leonie lachend. Karolina sah sie nachdenklich an. "Ja, vielleicht. Wenn dir die Frage nichts ausmacht...bist du mit jemanden zusammen?" - "Ja, ich habe eine Freundin. Ihr Name ist Maja." - "Oh. Ich meine...das freut mich." Den ganzen Tag über konnte Karolina nicht anders als immer wieder zu Leonies Schreibtisch hinüberzusehen, und sie merkte, daß diese ihre Blicke erwiderte. Karolina mußte ...