1. Die Galamex-Saga - Teil 01


    Datum: 12.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... üblichen Tageskluft, bestehend aus einfachen Jeans und T-Shirt, auf die Station begab, sondern etwas stilvoller auftrat. Schliesslich war ich als offizieller Vertreter von CyCo unterwegs und musste daher auch einen entsprechenden Eindruck hinterlassen. Ich trug daher einen dunkelblauen massgeschneiderten Trois Piece, inklusive Kravatte.
    
    "Hallo, Ornella. Nichts im Vergleich zu dir! Kriege ich bitte meinen Verstand zurück, den du mir gerade geraubt hast?"
    
    Ihr warmes Lachen klang wie die lieblichste Musik in meinen Ohren. Und das wir uns unaufgefordert gedutzt hatten, war wie ein Zeichen von den Sternen. Meine ganze Anspannung war verflogen.
    
    "Wir werden sehen, vielleicht gebe ich ihn dir zurück, wenn du abr... Moment - " Sie hielt inne und blickte um mich herum. " - wo ist dein Gepäck?"
    
    Ich blickte sie verwirrt an. Gepäck? Erwartete sie etwa, dass ich mehrere Tage auf der Station blieb? Oder... dann zog ich den richtigen Schluss und schüttelte erleichtert den Kopf.
    
    "Ich reise nicht ab, Ornella. Ich habe geschäftlich auf der Station zu tun."
    
    "Oh... Oh!" Verlegenheit machte sich auf ihrem wundervollen Gesicht breit. "Bitte entschuldige! Ich hatte angenommen... Stop!" Sie musterte mich nochmals eingehend und blickte dann voller Argwohn in meine Augen. "Du arbeitest jetzt für eines der grossen Konzerne!"
    
    Wieder schüttelte ich den Kopf, musste dabei aber unwillkürlich lächeln.
    
    "Nein. Ich... arbeite für ein auf dem Planeten beheimatetes Unternehmen mit dem ...
    ... Namen CyCo", erklärte ich. Ich war noch nicht bereit ihr zu offenbaren, dass ich Mit-Eigentümer von CyCo war. Ich wollte, dass sie mich als einfachen Menschen kennenlernte und nicht als aufstrebenden Wirtschaftsmagnat. "Für planetare Verhältnisse ist das Unternehmen schon ziemlich gross, aber es hat seine Fühler noch nicht ins Weltall ausgestreckt, geschweige in andere Sternensysteme. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und dann wäre ich tatsächlich bei einem grossen Konzern angestellt."
    
    Sie atmete offenbar erleichtert auf, und ihr hinreissendes Lächeln kehrte zurück.
    
    "Dann bin ich ja beruhigt. Ich kann nämlich Konzernfuzzis nicht ausstehen."
    
    "Da sind wir schon zu zweit!" Ich bot ihr meinen Arm an und sie hakte sich ohne weitere Aufforderung ein. "Also, in welche Richtung geht es zum Stardust?"
    
    "Cygnus, das Essen dort kostet ein Vermögen! Also wenn dir die Firma für die du arbeitest nicht ein unglaubliches Gehalt zahlt, dann kannst du dir das unmöglich leisten!"
    
    "Keine Sorge", beruhigte ich sie. "Ich... werde das Essen einfach als Arbeitsspesen verbuchen."
    
    "Kriegst du dafür nicht mächtig Ärger?" fragte sie besorgt.
    
    "Nein. Ich verstehe mich ziemlich gut mit der Geschäftsleitung."
    
    "Trotzdem", wandte sie ein. "Das ist einfach übertrieben. Mir reicht es schon vollkommen, überhaupt mit dir Essen gehen zu können."
    
    "Wir sind beide eindeutig zu schick angezogen, um in irgendeinem 0815-Imbiss zu dinieren. Aber wenn du darauf bestehst, dann gehe ich in den ...
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