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Die Galamex-Saga - Teil 01
Datum: 12.04.2020, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... sie das köstliche Gericht im Mund vergehen liess. "Zudem stehe ich nicht auf One-Night-Stands. Ich hatte bisher genau einen - der zwar als solches nicht schlecht war, aber im Nachhinein viel zu viel Drama verursachte, weil er mehr wollte als ich. Seither lebe ich... mehr oder weniger enthaltsam." Bei ihren letzten Worten errötete sie und richtete ihren Blick angestrengt auf das vor ihr liegende Gericht. "Würdest du bitte ausführen, was du unter 'mehr oder weniger enthaltsam' verstehst? Ich will Details!" ahmte ich sie nach. Sie zögerte unter meinem forschenden Blick, jedoch nur kurz. "Nun - dann und wann braucht eine Frau wie ich etwas... Entspannung. Da eignen sich dann gewisse... Hilfsmittel." "Aaaah, Spielzeug!!" Wir mussten beide lachen und erregten Erneut die Aufmerksamkeit einiger Tischnachbarn. Was uns aber, wie ich feststellte, ziemlich egal war. In diesem Moment existierten in der ganzen, weiten Galaxis nur wir beide. *** Ornella *** Je länger ich mich mit Cygnus unterhielt, desto mehr verblasste meine Furcht, weggeschwemmt von einem nie dagewesenen Hochgefühl. Selbst Larissa wusste nichts von meinem Vibrator. Doch Cygnus hatte ich es unverhohlen gebeichtet, so wohlbehütet fühlte ich mich in seiner Anwesenheit. Zudem erregte es mich ungemein, ihm ein solch intimes Detail über mich erzählt zu haben. "Genau, Spielzeug", erklärte ich, ein spitzbübisches Lächeln auf den Lippen. "Das nächste mal wenn es zum Einsatz kommt, werde ich dabei an dich ...
... denken." Bei diesen Worten verschluckte er sich, während ich mich kugelte. Sein Gesicht war knallrot, ob wegen meiner Bemerkung oder dem plötzlichen Luftmangel wusste ich nicht. Der Kellner kam angerannt. "Ist mit ihnen alles in Ordnung, Sir?" fragte dieser Cygnus besorgt. "Soll ich den Heimlich-Griff anwenden?" "Nein... nein", krächzte Cygnus. "Alles in Ordnung, danke. Die entzückende Dame neben mir muss lediglich noch an ihrem Timing arbeiten, wenn sie... gewisse Bemerkungen von sich gibt." "Sehr wohl, Sir." Der Kellner entfernte sich wieder, nicht ohne mir vorher einen tadelnden Blick zuzuwerfen. "Tut mir leid", entschuldigte ich mich bei Cygnus und legte meine Hand wieder auf seine. Ich genoss es, ihn zu berühren. "Mir nicht. Das war ein Beinahe-Erstickungstod wert." Er blickte verträumt in meine Augen. In diesem Augenblick wusste ich, dass meine Verknalltheit definitiv auf Gegenseitigkeit beruhte. Dieses mal war es an mir, meine Hände um seinen Hals zu legen und ihn zu mir zu ziehen. Ich presste meine Lippen auf die seinen und öffnete den Mund. Unsere Zungen trafen sich und lernten einander kennen, erst zögerlich, dann fordernd. Keine Ahnung wie lange dieser Kuss dauerte, vermutlich eine halbe, glückliche Ewigkeit. Jedenfalls lange genug, da der Kellner zurückkehrte um unsere leeren Teller abzuräumen. Wieder lag Tadel in seinem Blick, dieses mal jedoch an uns beide gerichtet. "Bitte verzeihen sie - ", sagte er bestimmt. " - aber darf ich sie bitten, ...