1. Michaela die gute Seele (1)


    Datum: 26.04.2020, Kategorien: Sonstige,

    ... machen.
    
    Ich drehte mich um, zog die Flasche von meinen Kleidern hervor und hielt sie ihr hin.
    
    Michaela: Du bist der Beste. Danke.
    
    Sie nahm mich in ihre Arme und gab mir einen Kuss.
    
    Michaela: Ich muss dir noch was sagen. Ich bin nicht sicher ob ich deine Einladung angenommen hätte, wenn ich heute nicht Geburtstag hätte. Ich habe mir gedacht, lieber mit dir Essen als alleine zu Hause und mich mit meinen Gedanken zu quälen. Du musst mir aber glauben, ich bin jetzt sehr froh, mich so entschieden zu haben und danke dass du bei mir bist und mich nicht alleine gelassen hast. Es bedeutet mir sehr viel und ich bin mir sicher, durch dich kann ich nun das Leben wieder aus einer anderen Perspektive sehen.
    
    Ich: Das waren sehr schöne Worte und es bestätigt mich. Denkst du jetzt noch immer, dass dir keiner helfen kann?
    
    Michaela: Nein. Du hast mir nun das Gegenteil gezeigt.
    
    Ich: Danke aber einen Kaffee würde ich nun schon gerne trinken.
    
    Michaela: Mache ich dir sofort und zwei Sektgläser habe ich auch irgendwo im Schrank. Komm mit. Meine Wohnung ist nichts besonderes, du darfst dir nicht zu viel erwarten aber mir gefällt sie auch wenn sie noch nicht so ist, wie ich sie gerne hätte.
    
    Ich: Ich erwarte nichts und wenn sie dir gefällt, dann ist sie für dich perfekt.
    
    Sie nahm mich an der Hand und führte mich in den Wohnraum wo es auch eine Kochnische gab, die sehr toll eingerichtet war.
    
    Ich: Es gefällt mir sehr gut. Es ist eine schöne Wohnung und du hast sie toll ...
    ... eingerichtet.
    
    Michaela: Danke Gernot.
    
    Sie machte uns einen Kaffee und stellte zwei Gläser auf den Couchtisch. Ich öffnete die Flasche und stellte sie daneben ab.
    
    Ich: Diese Couch kommt mir sehr bequem vor.
    
    Michaela: Wir können uns gerne darauf zusammenkuscheln.
    
    Nachdem wir unseren Kaffee am Küchenpult getrunken hatten, schenkte ich die Gläser ein und wir kuschelten uns eng zusammen, auf die Couch. Wir nahmen die Gläser und tranken auf ihren Geburtstag.
    
    Michaela: Gernot. Ich bin zwar froh, dass ich das heute alles erleben durfte und würde auch gerne öfter mit dir so tolle Momente verbringen, nur für eine nähere Beziehung bin ich noch nicht bereit. Ich genieße es sehr in deinen Armen zu liegen und deine Zärtlichkeit tut mir sehr gut. Das Wort Liebe möchte ich aber derzeit nicht hören. Du kannst das doch verstehen, oder?
    
    Ich: Natürlich. Ich schätze dich sehr Michaela und ich sehe das auch so, es hat nichts mit Liebe zu tun. Wenn du möchtest können wir viel gemeinsam erleben und nette Stunden miteinander verbringen ohne uns dabei aneinander zu binden und jeder hat seine Freiheit.
    
    Michaela: Genau so kann ich mir das auch vorstellen. Zusammen sein, ohne fixe Bindung und die eigene Freiheit haben.
    
    Wir unterhielten uns sehr lange und sie erzählte mir was sie gelernt hat und dass sie zurzeit nur so manche Gelegenheitsjobs als Reinigungskraft hatte, da sie als Verkäuferin keinen Job findet.
    
    Den letzten Rest der Flasche, teilte ich noch in unseren Gläsern auf ...
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