1. Ein ungeplantes Wochenende


    Datum: 02.05.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Alexandra nach. "Nein, natürlich nicht! Wenn ich mit einer Frau zusammen bin, dann nur mit ihr." antwortete Hannes aufgebracht. Alexandra erschrak über seine plötzliche Reaktion. Sie vermutete, dass da etwas mehr im Busch war, beschloss aber das Thema vorerst ruhen zu lassen. Aus seinen anderen Erzählungen folgerte sie, dass Hannes derzeit Single war, was sie insgeheim freute.
    
    Bald hatten sie das Jagdschloss erreicht. Es beeindruckte nicht durch seine Größe, sondern vielmehr dadurch wie harmonisch es sich in den umgebenen Park und die Landschaft einfügte. Die Frau an der Kasse begrüßte die beiden freundlich und wechselte ein paar Worte mit ihnen. "Dich kennt man hier auch überall." wunderte sich Hannes. "Na klar, so groß ist die Stadt ja nicht und da kennt fast jeder jeden. Besonders wenn man in derselben Branche zu tun hat." erwiderte Alexandra. "Selbe Branche?" schaute Hannes sie fragend an. "Ja ahnungslosen Singlemännern das Wochenende stehlen, sie durch die Stadt schleifen und mit alten Geschichten langweilen." antwortete sie in ernstem Tonfall. Da machte es bei Hannes Klick und er musste laut lachen. "Aber so langweilig sind deine Geschichten nicht und du machst das wirklich toll." antwortete er immer noch lachend. Na gut, dann lass uns reingehen ich habe noch mehr langweilige Geschichten für dich." sie nahm Hannes an der Hand und zog ihn ins Innere des Schlosses.
    
    Wieder ging es eine steile Wendeltreppe nach oben. Alexandra erklärte, dass der Rundgang in den ...
    ... Räumen der Diener unter dem Dach beginnen würde und als krönender Abschluss im Empfangssaal endete. Schnaufend erreichten sie das Dachgeschoss und wieder fing Alexandra an zu erzählen und zu erklären. Hannes fragte sich nicht zum ersten Mal, wie sie sich das alles merken konnte. Er versuchte ihr aufmerksam zu zuhören, ertappte sich aber wieder dabei, wie er nur einfach ihre Gegenwart genoss. Einmal mehr wanderten seine Blicke zu ihr und wenn er sich unbemerkt fühlte, blieb sein Blick an ihrem Dekolletés oder ihrem Zopf hängen. Zusammen mit ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung hatte er eine tolle Frau vor sich. Langsam liefen sie durch das Schloss. Von der obersten Etage ging es hinab in die Gemächer des Herzogs und die Bibliothek. Hannes staunte, wie prunkvoll und luxuriös die Räume eingerichtet waren. Danach betraten sie die Arbeitsräume des Herzogs, von wo aus sie in die große Empfangshalle gelangten. Diese stellte die Wohngemächer noch einmal deutlich in den Schatten. Überall funkelte und glitzerte es golden. Die Wände waren von edlen Teppichen verdeckt. Hohe Spiegel vergrößerten optisch den Raum, vor ihnen standen kleine Säulen, auf denen sich Bronze oder Marmorstatuetten befanden. Von der reich verzierten Decke hingen zwei riesige Kristallleuchter und verbreiteten ihr helles Licht. Fasziniert schaute Hannes sich um und sog die ganze Pracht in sich auf.
    
    Nur etwas passte nicht zu dem Saal. Die Bilder an den Wänden waren keine klassischen Gemälde sondern großformatige ...
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