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Das Internat
Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... zu sehen, was euch zu interessieren hat. Abmarsch!" Aufgeregt tuschelnd ziehen sich die vier zurück und ich folge Sibille zu ihrem Lehrerzimmer. Hatte ich mir was vorzuwerfen? War ich zu hart? Hatte ich gegen Vorschriften verstoßen, die ich noch nicht kannte? Innerlich bereite ich mich schon auf eine Entlassung vor. Ich gehe vor Sybille in ihr Büro. Ist es düsterer, unheilvoller geworden? Oder sind es nur die Schatten der flackernden Lampen. Warum flackern die überhaupt? Sie schließt hinter mir ab. Meint sie, ich würde flüchten wollen? Wovor? „Frau Goswald. Sibille, ich kann dir erklären, wie es dazu gekommen..." „Lars, halt deinen Mund." Sie stellt sich direkt vor mich hin. Ist sie größer geworden? Sie muss mörderische Absätze tragen. Ihre Augen bohren sich in die meinen, verunsichert mich. Verdammt, was will sie? Ich fange an zu schwitzen. „Zieh dich aus, kleiner." „Ich was..." Den Schlag in die Magenkuhle habe ich nicht erwartet. Ich krümme mich, halte mir schmerzhaft meinen Magen. „Lars, wenn du hier in meinem Zimmer bist, gehörst du mir. Und wenn du hier weiter überleben willst, dann wirst du das akzeptieren. Los, ausziehen." Ich komme nicht zum Nachdenken. Fast automatisch fange ich an mich zu entkleiden. „Na siehst du, geht doch. Mach weiter. Meinst du echt, es interessiert mich, was du mit den Mädchen machst? Sie haben es -- und Hannah insbesondere -- verdient. Die ganzen verweichlichten Pussies aus reichem Elternhaus. Zucht und ...
... Ordnung sollen sie lernen. Und das geben wir ihnen. Du hast gut gehandelt und hast dir deine Belohnung genommen." Ich habe mich ausgezogen, schaue auf. „Aber das war keine Beloh..." Ich bekomme eine Ohrfeige, die heftig brennt. „Habe ich gesagt, du sollst sprechen?" Ich schüttele den Kopf. „Nein... Sy... Madame Goswald." „Gut, dann höre mir weiter zu. Und gehe da zur Wand." Ich drehe mich um, gehe an die besagte Wand und kann dort eingelassene Ketten sehen. „Heb deine Hände." Sie fesselt mich an den eisernen Schellen. Warum ich mich einfach beuge? Ich weiß es nicht, wundere mich nur darüber. „Nun die Beine auseinander." Ja, genau. Da unten gibt es noch zwei an die Wand gekettete Schellen. Es macht wieder Klick, sie verschließt sie und ich spüre das kalte Eisen auf meinen Knöcheln. „Was du aber nicht bedacht hast, jede, jede von unseren Lehrkräften ist hier im Internat durch die gleiche harte Ausbildung gegangen. Und hat sich damit das Recht erworben, dieses Wissen weiter zu geben. Nur du nicht, kleiner Lars." Ich spüre, wie ihre Fingernägel über meinen nackten Rücken kratzen. Unwillkürlich stöhne ich auf. „Ich denke, dein kleines, schwanzgesteuertes Hirn bekommt so langsam mit, was dies für dich bedeutet." Sie greift mir fest an meinen Arsch, ich zucke zusammen. „Du teilst mit der Peitsche aus? Dann sollst du auch spüren, was solche Schläge anrichten." Ich ziehe scharf die Luft ein, als ich höre, wie sie eine Gerte auf den Tisch knallen ...