1. Das Internat


    Datum: 03.07.2021, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... Treppengeländer der Wendeltreppe anfassen, als....
    
    Mir bleibt fast das Herz stehen. Und gerade als ich mich fangen wollte, folgte dem hellen Blitz, der kurzzeitig das ganze Zimmer erhellt hallte, das heftige Donnergrollen. Von oben höre ich ein aufschreiben einer Frau, es muss Tira sein, gefolgt von leisem, beruhigenden Flüstern. Ich atme ganz langsam, leise und tief ein und aus, versuche mich zu beruhigen. Gefühlt bleibe ich eine Ewigkeit so stehen, ehe ich es wage, einen Schritt auf die Treppe zu machen. Die beiden im ersten Stock haben sich anscheinend beruhigt und ich kann wieder das Seufzen vernehmen.
    
    Jeder Schritt gelingt mir nun nur quälend langsam, die Treppe ist alt und knarzt. Das Unwetter hilft mir, immer, wenn ein Blitz das Zimmer erhellt, kann ich beim folgenden Donnergrollen einen Schritt weiter voranmachen. Vorsichtig schaue ich über den Treppenabsatz und mir fällt der Kinnladen herunter. Im Zimmer stehen einige Kerzen in regelmäßiger Art und Weise auf dem Boden verteilt. Irgendwas ist mit Kreide drauf gemalt und in deren Mitte liegt Hausmeister Wii, und wird von Tira geritten.
    
    Sie hat ihren Rücken zu mir gewendet, so dass die beiden mich nicht sehen können. Tira sitzt komplett nackt auf Wii und lässt ihren Unterkörper auf deinem Schwanz hin und her rutschen. Dabei legt sei ihren Kopf in den Nacken, ihr Haar fällt in Kaskaden auf ihren Rücken. Ich kann nur sprachlos zuschauen, wie Hausmeister Wii ihre Brüste knetet, und Tira genießt es, reitet sich ...
    ... langsam zum Orgasmus. Wii stöhnt und beide winden sich als sie gemeinsam kommen. In dem Moment blitzt und donnert es zwei, dreimal hinter einander und wir hören deutlich einen Schrei von außen. Ich schaue nach draußen und kann durch den Sturm eine Figur an den Klippen stehen sehen.
    
    Ich stürze die Treppe wieder herunter, renne vom Leuchtturm zur Klippe. Es regnet, ich kann in den Blitzen immer wieder diese Gestalt sehen. Dann, ich bin keine 20 Meter entfernt, springt sie. Ich schreie mir die Seele aus dem Hals, doch es ist zu spät.
    
    Ich renne bis dahin, wo die Person eben noch stand, ich leuchte in die wellenumtoste Finsternis, nichts reflektiert das Licht meiner Taschenlampe, nur knapp drei Meter unter mir an den Klippen reicht der Strahl. Das Unwetter zieht weiter, aber immer noch hellen Blitze diese Finsternis kurz auf, doch zu erkennen ist nichts. Ich fange an zu frieren, ziehe meinen Kragen enger und spüre, wie das Wasser unter meinen Kleidern kalt über meine Haut fließt.
    
    Mich umdrehend, leuchte ich die nähere Umgebung nach verräterischen Spuren ab, finde jedoch nichts. Von Wii und Tira ist auch nichts zu entdecken. Zurück im Leuchtturm schaue ich mir noch das Zimmer an, in dem die beiden sich vergnügt haben. Die Kerzen sind zum Teil umgekippt, wenige brennen noch. Ich mache sie aus. Dann kann ich die Kreidezeichnung erkennen, ein Pentagramm mit mysteriösen Zeichen. Was haben die beiden hier nur gemacht? Eine schwarze Messe gelesen? Tiras Slip liegt noch auf einem ...
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