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Das Geburtstagsgeschenk 01
Datum: 11.07.2021, Kategorien: Betagt,
... ihr gegenüber stehenden, freien Stuhl nieder. Der Tisch war für drei Personen gedeckt. Ein aufgeschnittener Kuchen stand in der Mitte. Meine Frau saß rechts von mir an der Stirnseite des Tisches. Ich schenkte mir einen Kaffee mit Milch ein. „Was heißt das, ,alles tun was ich will'?", fragte ich, während ich den Kaffee umrührte. „Wie ich es gesagt habe: Du kannst alles mit ihr anstellen, was Du willst, und sie wird alles tun was Du von ihr verlangst." „Was heißt alles was ich will?" „Na genau das, was es heißt: Du kannst alles mit ihr anstellen, was Du willst, und sie macht alles mit." So langsam dämmerte mir, worauf sie hinaus wollte. Aber so richtig konnte ich es noch nicht glauben. „Auch im Bett?" „Natürlich auch im Bett. Gerade im Bett, oder überall wo Du sonst Lust dazu hast." „Du redest tatsächlich von Sex?" „Ja natürlich meine ich Sex! Du bist heute wohl ein bisschen schwer von Begriff." „Und ich kann wirklich alles mit ihr anstellen?" „Jaahaaahh", so langsam klang sie ein wenig genervt. „Und Du machst auch mit?" „Wenn ich Lust habe, mache ich auch mit. Oder ich schaue Euch zu, oder ich fotografiere euch. Wenn Ihr mir zu langweilig seid, kann ich Euch auch alleine lassen und spazieren gehen oder mir einen Liebhaber suchen." Das musste ich erst einmal verdauen, also nicht das mit dem Liebhaber. Das war sicher nicht ernst gemeint. Aber meine Frau reagierte gelegentlich eifersüchtig. Wenn ich über eine andere Frau nur ...
... redete, fragte sie gelegentlich misstrauisch, ob ich mit dieser oder jener im Bett war. Und jetzt lieferte sie mir eine fremde Frau quasi auf dem Silbertablett zur freien Verfügung? Das passte irgendwie nicht ganz zusammen. Erst jetzt musterte ich die Frau genauer, die mir gegenüber saß. Sie war etwa in unserem fortgeschrittenen Alter, vielleicht ein paar Jahre jünger. Auf den zweiten Blick fand ich sie auch einigermaßen attraktiv. Es war nicht die strahlende Schönheit, nach der sich Männer auf der Straße umdrehen. Sie machte eher einen etwas biederen, unscheinbaren Eindruck. Mit dem Begriff „Mauerblümchen" hätte ich sie wohl treffend beschrieben. Ihr schmales Gesicht wirkte unauffällig. Sie war, wenn überhaupt, nur sehr dezent geschminkt. Ihre braunen Augen waren eher ausdruckslos, die Lippen relativ schmal und das Kinn ein wenig spitz. Auf der Straße wäre sie mir sicherlich nicht aufgefallen. Ihr brünettes, schulterlanges Haar war glattgekämmt. Auch ihre Kleidung -- Bluse und Hose -- war konservativ und unscheinbar. „Sie ist sauber, Du brauchst kein Kondom", sagte meine Frau. Ich musste mich über sie wundern. Sex mit anderen ohne Kondom war für sie doch absolut tabu. Und überhaupt: diese Ausdrucksweise. „Sauber" -- so redete sie doch nicht über andere und schon gar nicht in deren Gegenwart. So richtig wusste ich immer noch nicht, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Mit einer wildfremden Frau, die ich zum ersten Mal sah, durfte oder sollte ich das ganze Wochenende ...