1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... zeigendes, mit Verlustängsten angereichertes und daher oft depressives Mädchen mit Vaterkomplexen wollen, wenn es noch dazu unfruchtbar war?"
    
    Sie hielt eine kurze Pause. Ich sagte nichts. Sie sollte den Schmerz von ihrer Seele reden.
    
    „Das mit den Ängsten, Depressionen und dem Sex ginge ja noch. Es gibt genug verrückte und kaputte Menschen auf der Welt. Bestimmt auch welche, die zu mir passten. Aber das mit der Unfruchtbarkeit hätte alles auf den Kopf gestellt. Sie hätten mich nicht ernst genommen und nach einiger Zeit weggeworfen. Alle Kerle wollten irgendwann ein Kind, was ich nicht hätte geben können. An diesem Gedanken blieb ich hängen wie eine Fliege im Spinnennetz. So zusammengekauert lag ich da und heulte, meistens lautlos und ohne Tränen."
    
    Ihr Griff auf meinen Händen war so angespannt, dass es mir mittlerweile wehtat, aber ich sagte nichts.
    
    „Ich hätte ja denken können, dass es etliche andere Möglichkeiten gibt, ein Kind zu haben und glücklich zu sein. Aber es war alles so weit weg, so außerhalb meines Horizonts, ich sah nichts, was mir Hoffnung machte. Ich war gefangen in diesen Gedanken. Ich fühlte mich wie ein unnützes Krümelchen mitten im Nichts, Lichtjahre vom nächsten Stern."
    
    Ich spürte, wie eine ihrer Träne auf meinen Arm kullerte.
    
    „Ich tröstete mich oft damit, was ich alles tun würde, wenn ich ihn treffen würde. Umarmen, verwöhnen, verführen, eine Frau für ihn sein, ihm beistehen, mit ihm um die Welt reisen, um die ganze Galaxie."
    
    Ihre ...
    ... Hände entspannten sich, worüber meine Arme sich sehr freuten.
    
    „Ich hätte nie im Leben gedacht, dass diese Suche so schnell enden würde."
    
    Ihr gesamter Körper entspannte sich.
    
    „Entschuldige, ich habe mich noch ein letztes Mal in den Gemütszustand versetzt, den ich damals ständig hatte. Damit ich den Kontrast spüre."
    
    Sie drehte sich zu mir herum und berührte mich vorsichtig mit ihrer Nase. Es war stockfinster in ihrem Zimmer, wir sahen wirklich nichts und konnten uns nur ertasten. Das war genug. Trotzdem sah ich ihr Gesicht vor mir.
    
    „Ich möchte.... Nein, ich werde für dich alle Frauen der Welt sein. Die sexy Freundin, die Putzfrau in Reizwäsche, die ausgehungerte Elfe, das unartige Schulmädchen, die unwiderstehliche Ballerina, das freche Flittchen, die gehorsame Lustdienerin, die versaute Hausfrau, die..."
    
    Ich drückte ihr sanft meinen Zeigefinger auf die Lippen. Ich hörte förmlich ihr typisches, freches Lächeln mit der Zungenspitze zwischen ihren Zähnen. Dann biss sie meinen Finger.
    
    „Nee-nee, lass mich ausreden! Ich will, dass du mich drückst, knutschst, umarmst, hebst und trägst, betatschst, begrabschst... hm... fingerst und vögelst... bestrafst und beschützt, versohlst... und... liebst!"
    
    Lene schwebte spürbar im siebten Himmel.
    
    „Das kriege ich hin", versprach ich ihr.
    
    „Dann ist gut. Dann fängt der Spaß jetzt erst so richtig an", verkündete sie.
    
    „Ach ja?"
    
    „Wenn du einem kleinen Mädchen die Angst nimmst und ihr stattdessen Sicherheit gibst, dann ...