1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... auf eine Reaktion von mir.
    
    „Ich glaube, du liegst richtig. Und ja, du wirkst in vieler Hinsicht reifer als deine Altersgenossinnen. Mein Problem ist die Wucht, mit der das Mädchen in dir mich fordert. Überrennen ist kontraproduktiv."
    
    „Ich kann dir versprechen, dass ich darauf achten werden. Kannst du mir versprechen, dem Lene-Mädchen ein bisschen mehr von dem zu geben, was sie braucht?", fragte sie.
    
    Ihren Arm, der auf dem Tisch ruhte, streckte sie in meine Richtung aus. Wir verhakten unsere Finger. Lenes Frage war überflüssig, weil die Antwort bereits festlag. Sie lag schon fest, bevor sie überhaupt herüberkam.
    
    Die paar Tage Beziehungspause halfen mir, klar zu erkennen, wie sehr ich sie mochte. Mit jedem Tag fehlte sie mir mehr. Hätte sie nicht die Nachricht geschickt, hätte ich sie spätestens am nächsten Tag angerufen.
    
    Langsam schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht, was Lene zum Strahlen brachte. Meinen Finger loslassen wollte sie gar nicht mehr, sie nahm meine Hand und am Ende kletterte sie über den Tisch zu mir, um einen Kuss zu geben. Damit war alles besiegelt.
    
    *~*~*~*
    
    Bestrafung muss liebevoll sein
    
    Wir verbrachten das gesamte Wochenende mit den Umzugstätigkeiten: einpacken bei ihr, auspacken bei mir, Platz suchen, sortieren und was eben alles noch dazugehört. Lenes Mutter wusste nicht so recht, ob sie sich freuen sollte. Doch ich glaube, das glückliche Gesicht ihrer Tochter hatte sie überzeugt, wenn sie dies auch nicht zugeben wollte.
    
    Es war ...
    ... Abend, Johanna schlief bereits, als Lene endlich für alle ihre Kleidungsstücke einen Platz gefunden hatte. Ich dachte, meine Ex hätte viele Klamotten, aber verglichen mit Lene war sie nur eine Anfängerin. Mit einem breiten Grinsen ließ sie sich neben mir aufs Bett fallen. Es herrschte Aufbruchstimmung.
    
    Trotzdem waren Lenes Sensoren gut auf mich abgestimmt, denn sie stellte fest: „Wegen dem Anketten an der Treppe bist du noch immer ein bisschen sauer, stimmt's?"
    
    „Könnte sein", gab ich nur eine vage Antwort.
    
    „Ich habe deswegen auch ein schlechtes Gewissen." Sie richtete sich auf und blickte mich ernst und mit einem Hauch von Ekstase an: „Es gäbe da etwas, was helfen würde."
    
    In dem Moment, wo sie es aussprach, manifestierte sich auch mein Gedanke, der schon das ganze Wochenende über in meinem Kopf herumgeisterte: „Ja, eine Bestrafung. Eine richtige, aus der du lernst."
    
    „Und aus der du mir vergeben kannst", fügte sie hinzu.
    
    Oh, was hatte sie für eine liebliche Art. Ich musste sie küssen und umarmen.
    
    „Morgen, nachdem ich Johanna in der Kita abgegeben habe."
    
    Am nächsten Tag waren wir überhaupt nicht ausgeruht. Vorfreude und Aufregung bescherten uns keinen guten Schlaf.
    
    Mein Rückweg vom Kindergarten verlief schnellen Schrittes. Neugierig betrat ich das Haus. Ob sich Lene irgendwie vorbereitet hatte?
    
    Ich ging zuerst in die Küche. Da stand sie auch schon. Unsicher und wartend. Sie hatte einen Morgenmantel an, obwohl sie, als ich das Haus verlassen hatte, ...
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