1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Arbeit wünschte ich mir, sie möge mir noch oft einen Grund zur Bestrafung liefern.
    
    *~*~*~*
    
    Vorgeschichten
    
    Obgleich Lene ihre Klamotten (die gefühlt einen ganzen Güterzug füllen könnten) erfolgreich im riesigen Kleiderschrank des Schlafzimmers verstauen konnte, war ihr Einzug noch nicht ganz abgeschlossen. Bilder, Bücher und sonstige Utensilien wollten auch ihre Plätze finden, wobei wir wiederholt auf die Spuren der vorigen Bewohnerin stießen. So hing zum Beispiel im Gästezimmer in der Ecke nach wie vor eine Collage von Rebekka. Sie bestand aus mehreren schwarz-weiß Fotos, auf denen sie geschmackvoll in Badesachen und Dessous posiert.
    
    Lene nahm das Bild von der Wand und betrachtete es sehr lange.
    
    „Sie ist eine sehr schöne Frau", stellte sie fest.
    
    „Mag sein", sagte ich mit einem Ton, dass ich das Thema lieber wechseln würde und griff danach.
    
    Sie zog es weg.
    
    „Nein, im Ernst. Sie ist schön. Etwas kühl, elitär, distanziert, aber schön. Und ihre langen Beine. Erinnere ich mich richtig, dass sie mit hohen Absätzen sogar ein bisschen größer war als du?"
    
    „Ja, das stimmt", nickte ich.
    
    „Wie lange wart ihr zusammen?"
    
    „Puh, schwer zu sagen. Was heißt schon zusammen sein."
    
    Ich wollte der Frage nicht aus dem Weg gehen, aber die Beziehung zu Rebekka war schon immer speziell.
    
    „Na ja, wo ihr beschließt, dass ihr ein Paar seid, gemeinsam Sachen unternimmt, zusammen wohnt."
    
    „Wir haben nie beschlossen ein Paar zu sein und zusammengezogen sind wir nur ...
    ... wegen Johanna."
    
    Lene machte ein unverständliches Gesicht, also musste ich von vorne erzählen.
    
    „Kennen tun wir uns schon sehr lange. Ich glaube, es war mein letztes Jahr an der Uni. Eine Gartenparty irgendwo, da trafen wir uns zum ersten Mal. Mein Blick ist sofort an ihr hängengeblieben und..."
    
    „Warum?", unterbrach sie mich.
    
    „Weil...", stockte ich, denn die Antwort war im Hinblick auf Lene gar nicht so leicht. „Weil ich eine Schwäche für große Frauen habe oder hatte. Wenn sie so groß sind wie ich oder vielleicht auch ein bisschen größer. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auf kleinere..."
    
    Lene blickte mich argwöhnisch an, dann lächelte sie mit ihren 1,60.
    
    „Schon gut. Da musst du dich nicht herausreden."
    
    Erleichtert freute mich über ihre intelligente Toleranz.
    
    „Na ja, wir hüpften dann in die Kiste. Was wir danach regelmäßig wiederholten."
    
    „War sie eine gute Liebhaberin?"
    
    Irgendwie liebte ich ihre anspruchsvoll formulierten Fragen.
    
    „Ja, das war sie. Wir beide mochten unsere Unabhängigkeit. Da wurde keine Zahnbürste in der Wohnung des anderen gelassen und manchmal vergingen auch Wochen zwischen zwei Treffen. Klar, ab und zu gingen wir aus, machten Sport, trafen uns mit Freunden, wo wir dann auch als Paar auftraten. Aber sonst machten wir keine Anstalten unsere Leben zu verbinden. So ging das über Jahre. Urlaub machten wir nur selten gemeinsam und sexuelle Exklusivität war auch nicht gefordert."
    
    „Überhaupt nicht?", wunderte sich Lene.
    
    „Nein, ...
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