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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... weiter, in kurzen, einfachen Sätzen schlug sie verbal auf Lene ein. Währenddessen spürte ich, wie Lenes Hand sich verkrampfte. So sehr, dass ihre Fingernägel sich schmerzhaft in meine Hand bohrten. Ich blickte sie an und sah, wie sie ganz blass wurde, und erkannte, dass ich sie aus dieser Situation herausholen musste. „Ja, ja, so ist das. Einen schönen Tag noch!", wimmelte ich ab und zog Lene weg. Während uns die Eule verdutzt hinterherguckte, konnte ich Lene besser betrachten. Sie sah plötzlich furchtbar aus, als hätte sie einen Schock erlitten. „Bitte lass uns schnell nach Hause gehen", bat sie mich. Hastig machten wir uns auf den Heimweg. Sie sagte kein Wort und hatte einen leeren Blick. Kaum hatte ich die Tür hinter uns zugemacht, sackte Lene kraftlos zusammen und heulte los. Ich konnte sie gerade noch rechtzeitig schnappen, bevor sie am Boden aufgeschlagen wäre. Ich hob sie auf und trug sie ins Wohnzimmer. Doch sie weinte immer bitterer. Wenigstens tat sie dies in meinen Armen, sie drückte ihr Gesicht in meine Schulter und klammerte sich fest an mich. Wütend schaute ich an die Decke. Ich fühlte mich hilflos. Warum hatte ich nicht mehr über den Umgang mit solch einem Trauma nachgelesen? Dann hätte ich vielleicht etwas Kluges sagen oder hilfreiche Fragen stellen können. Irgendetwas, Hauptsache, es würde beruhigend auf sie wirken. Stattdessen saß ich nur da und hielt sie in meinen Armen. Ihren Schmerz aus nächster Nähe mitzuverfolgen war furchtbar. Es ...
... dauerte über eine Stunde, bis auch das letzte Schniefen aufhörte und es ganz still wurde. Sie hob ihren Kopf, gab mir einen kleinen Kuss auf die Wange und sah mit gläsernen Augen an die Wand. Ich streichelte ihre Haare und ihr Gesicht. Ich fragte immer wieder, was sie bräuchte, was ich für sie tun könnte. Sie antwortete kaum, sie machte den Eindruck, als hätte sie einen emotionalen Schock erlitten und wäre in einen melancholischen Abgrund gefallen. So tief, dass sie gar nicht hörte, was ich ihr sagte. Nur ganz langsam begann sie zu reagieren und durch Kopfnicken und -schütteln zumindest einfache Reaktionen zu geben. So arbeiteten wir uns Schritt für Schritt vor. Ich fand heraus, dass sie auf keinen Fall meinen Schoß und meine Umarmung verlassen wollte. Ich durfte nur für wenige Sekunden aufstehen, um die Rollläden herunterzulassen, das Sofa in ein Bett aufzuklappen und die Pizzabestellung entgegenzunehmen. Es war noch nicht einmal 16 Uhr, doch wir lagen im verdunkelten Wohnzimmer, mit vielen Decken vermummt, von Pizzaschachteln, Schokoladenpapier und Eisbechern umgeben im Bett, so als wäre es schon Mitternacht. Lene redete kaum, aber wenigstens aß sie, was ich für ein gutes Zeichen hielt. Auf die Toilette musste ich sie allerdings hinaustragen, Hose und Slip hinunterschieben und auf den Klositz helfen. Sie sah elend aus. Da Lene etwas Schönes, aber Märchenhaftes sehen wollte, schauten wir uns Herr der Ringe an -- alle drei Teile. Noch nie in meinem Leben verbrachte ich ...