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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... warum hast du einen Knicks gemacht?", fragte ich. „Das gehört sich so. Sie steht im Rang über mir." „Freiin, Freifrau? Ist das nicht eigentlich dasselbe?" „Ja, aber sie ist älter, außerdem verheiratet." „Aha. Wird das noch so ernst genommen?", war ich weiterhin neugierig. „Das ist unterschiedlich. Im privaten Bereich, also nicht zu offiziellen Anlässen, ist es nicht Pflicht, aber es gehört zu den guten Manieren. Es hat ihr gefallen, ich glaube, sie wird nun sicherstellen, dass es uns an nichts fehlt, und sie wird uns bevorzugen." „Das kenne ich aus dem Berufsleben, wenn man ein ‚von' vor dem Namen hat, läuft es in den oberen Etagen viel leichter. Ich muss aber auch zugeben, dass sie meistens hochgebildet sind und wie du schon sagtest, sehr gute Manieren haben. Ich wundere mich nur, dass dies noch anhält." „Das ist situationsbedingt. Meine Mama hat schon immer Wert darauf gelegt, dass gewisse Traditionen erhalten bleiben. Schon als kleines Mädchen hat sie mir Knigge und Umgangsformen beigebracht, die Familiengeschichte, ich musste Sticken lernen, Ballett, tanzen und eigentlich alles ein bisschen kennen. Die Einstellung, dass ich alles können muss, was für eine Frau wichtig ist, blieb. Deswegen habe ich auch später viele Kurse besucht: Schminken, Massage, Frisuren machen, moderne Tänze und, und, und." Ich schaute sie dabei bewundernd an. „Was?", lachte sie. „Das gehört sich so! Außerdem gibt es alle zwei-drei Jahre ein großes Treffen mit Verwandten. ...
... Da zeigen dann die Kinder, wie anständig sie sich benehmen können. Dort müssen wir uns auch ganz besonders schick anziehen, es werden Fotos gemacht, es gibt einen Ball, lauter solche Dinge." Sie nahm ihr Handy hervor und zeigte es mir nach kurzem Stöbern: „Hier. Das war vor zwei Jahren." Ein Foto mit über 20 Personen ist zu sehen, die angezogen sind wie im 19. Jahrhundert. Einige stehen, die meisten sitzen auf Stühlen, die Kinder gar auf dem Boden. Die Männer im Frack, die Frauen in Ballkleidern mit breiten Röcken. Auf einem Stuhl am linken Rand saß Lene. Süß! Lächelnd blickte ich sie an. „Nicht, was du denkst! Die Kleider sind dafür nicht geeignet. Das sage ich, die aus jedem Kleid alles herausholt!", posaunte sie und wandte sich grübelnd dem Spiegel zu. „Wenn ich nicht will, dass mich alle für deine Tochter halten, was mich eigentlich unheimlich antörnt, dann muss ich mein Äußeres wohl etwas anpassen. Was meinst du?", fragte sie mich. „Gute Idee, ich hoffe nur, dass die zwei riesigen Koffer alles Notwendige beinhalten", verwies ich auf die kleine Tatsache, dass sie erschreckend viele Klamotten mitgenommen hatte. Aber es sollte sich lohnen. Sie änderte nicht nur ihren Kleidungsstil, sondern auch ihr Make-up und ihre Frisur. Nach einer halben Stunde kam sie aus dem Badezimmer hervor. „Wow! Du siehst locker 5¬-6 Jahre älter aus! Sexy Mütterchen!" „Danke!", lächelte sie. So gingen wir also hinaus und spazierten herum. Bereits am zweiten Tag führte ...