1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... anders. Es war unvergleichbar. Es war wie im Himmel auf einer flauschigen Schaumwolke."
    
    Sie umarmte mich erneut. Ich konnte gar nicht zählen wie oft.
    
    „Dann als diese Eule mich voll gequatscht hat und du mich zwei Tage lang getröstet, umsorgt, gedrückt und aufgepäppelt hast. Ganz besonders der Sonntagmorgen mit dem Baden, Trocknen, Massieren und dem Füttern. Du hast mich damals quasi wiederbelebt. Immer, wenn ich Toastbrot mit Marmelade esse, muss ich daran denken und schmelze dahin."
    
    „Du hast doch fast immer Toastbrot mit Marmelade zum Frühstück", stellte ich fest.
    
    „Ist kein Zufall", gab sie zu und ich verstand endlich, warum sie beim Essen oft scheinbar grundlos lächelte.
    
    „Und da gibt es noch ein großes Ereignis, das ich wahrscheinlich nie vergessen werde", sagte sie und umarmte mich wieder ganz fest, wobei sie sich nur in mein Ohr zu flüstern traute. „Das Gründliche letztens."
    
    Ich spürte ihren Atem auf meinem Ohr, wie er schwerer wurde und sich in ein Seufzen verwandelte.
    
    „Es war so heftig. So befreiend. So sexy! Ich bin süchtig danach, am liebsten möchte ich jeden Tag über deine Knie gelegt werden!"
    
    Schließlich traute sie sich, mir schamvoll in meine Augen zu sehen, woraufhin ich sie küsste.
    
    „Du bist süß! Ich habe da etwas, was für eventuell auch ein Kandidat für einen nennenswerten Moment sein könnte."
    
    Ich führte sie die Treppe hinunter. Im Erdgeschoss war es dunkel, so musste ich ihre Augen nicht zubinden, um die Überraschung gelingen zu ...
    ... lassen. Wir bogen ins Wohnzimmer ein und ich machte das Licht an. Auf dem Esstisch erschien ein riesengroßer Strauß mit roten Rosen.
    
    „Ahhh... Du hast auch daran gedacht?", staunte Lene.
    
    „Na klar!"
    
    Was hätte ich sonst sagen sollen? Die Tatsache, dass unsere Beziehung an meinem Geburtstag begonnen hatte, machte es mir unheimlich leicht, mich an dieses Datum zu erinnern.
    
    „Wie viele sind sie?", fragte sie.
    
    „Weiß nicht. Zähl sie!"
    
    Das tat sie auch.
    
    „Fünfzig? Das ist kein Zufall. Warum gerade fünfzig? Was bedeutet das?", grübelte sie. „Fünfzig Tage sind zu wenig, fünfzig Wochen zu viel. Haben wir etwa irgendwas fünfzigmal gemacht? Sex hatten wir viel-viel mehr. Übers Knie gelegt vielleicht?"
    
    Sie brachte mich zum Schmunzeln.
    
    „Ich hoffe doch, dass du mich für romantischer hältst."
    
    „Pah... Vielleicht. Jetzt sag es mir aber bitte!", wurde sie ungeduldig.
    
    „Kilo."
    
    „Was Kilo?"
    
    „Jede Rose für ein Kilo Lene."
    
    Sie lachte herzhaft auf und konnte kaum aufhören. Doch dann ging das Lachen in ein Weinen über. Ich umarmte sie und drückte sie an mich.
    
    „Was ist los, Süße?"
    
    Sie brauchte einige Sekunden, um antworten zu können.
    
    „Es ist einfach so traumhaft und ich habe Angst, dass ich irgendwann erwache, weil der Traum zu Ende ist."
    
    Ehe ich etwas Beruhigendes hätte reagieren können, fuhr sie fort.
    
    „Es tut mir leid, dass ich dich jetzt voll heule, wo ich eigentlich lachen sollte vor Glück. Ich bin eben so kaputt in meinem Kopf. Sei mir nicht böse!", ...
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