1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... ich... Tirol."
    
    „Liegt das auf dem Mond?", piepste sie.
    
    „Nein, in Österreich."
    
    „Ich weiß. Damit wollte ich nur sagen, dass es nicht unerreichbar ist. Oder etwa doch? Ich glaube nicht. Was hält dich davon ab, für ein paar Tage hinzufahren?"
    
    Ich wurde nachdenklich und Lene witterte, dass sie mich nicht mehr lange überreden musste. Nur noch ein bisschen. Dazu reichte sie mir mein Handy und nahm ihres selbst in die Hand.
    
    „Ich rufe die Oma an und bitte darum, Johanna ein paar Tage länger zu behalten, und du buchst eine Unterkunft."
    
    Unter normalen Umständen hätte ich das nicht gemacht, aber Lene riss mich mit. Meinen Arbeitgeber informierte ich am Montagmorgen von einer Autobahn-Raststation aus über meinen kurzfristigen (und durchaus gerechtfertigten) Urlaubsantrag mit der Bemerkung, dass bei einer Ablehnung eine längere Krankschreibung folgen könnte. Meinem Wunsch wurde sofort zugestimmt. Am frühen Nachmittag waren wir bereits im schönen Hotel angekommen.
    
    Lene blickte skeptisch aus dem Fenster: „Die Berge sind aber hoch."
    
    „Hier ist fast nichts unter zweitausend Metern, aber unser Ziel ist mehr."
    
    „Mehr? Nicht mal auf zweitausend Metern war ich."
    
    „Vertraue mir. Es gibt hier einen leichten Dreitausender."
    
    Lene hielt sich zwar täglich mit Turnübungen fit, aber so richtig Sport im Freien machte sie nicht und hatte auch nicht die entsprechenden Klamotten dafür. Also fuhren wir in einen Outdoorladen und kleideten sie komplett ein. Hose, Oberteil, ...
    ... Wanderschuhe, Wanderstöcke, Socken, ja sogar Unterwäsche. Beim Anprobieren sah sie sehr sexy aus. Anfangs wollte sie die Sachen gar nicht annehmen, aber ich bestand darauf. Wenn ich sie schon hinaufnahm, war die Übernahme dieser Ausgaben das mindeste. Außerdem versprach sie mir, in Naturalien zu zahlen, was für mich ein sehr gutes Geschäft war.
    
    Am darauffolgenden Tag mussten wir mit dem Auto zuerst auf 2000 Meter zu einer Hütte hinauffahren. Dort angekommen schaute sie sich ängstlich um.
    
    „Das da?", zeigte sie auf den Berg, der sich gleich neben uns auftürmte.
    
    Ich nickte.
    
    „Uff!"
    
    „Tausend Meter Höhenunterschied, aber wir müssen rundherum gehen und steigen von der anderen Seite auf."
    
    Ich machte es ihr so leicht wie möglich. Ich trug den großen Rucksack, in den wir alles hineinstopften: Essen, Trinken, Regensachen, GPS, Erste-Hilfe-Set usw. Lene musste nur sich selbst tragen. Die erste Stunde verging gut. Wir machten eine kleine Pause an einem Speichersee und viele Fotos. Lene war gut gelaunt und zeigte keine Anzeichen von Müdigkeit.
    
    Doch danach begann das Gelände schwieriger zu werden. Große Steine und viele Schneeflächen, in denen wir einige Male tief einsackten. Wir stiegen höher und höher, die Luft wurde dünner, wir atmeten schneller. Nach ungefähr zwei Stunden machten wir eine weitere Pause. Es war schwer, auf den Steinen eine halbwegs angenehme Sitzposition zu finden, alles war hart, unangenehm. Doch abgesehen davon...
    
    „Hörst du diese Stille?", fragte ...
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