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Die Babysitterin
Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... sie. Da war nichts, keine Verkehrsgeräusche, keine Tiere, kein Wasserplätschern, keine anderen Menschen, kaum Wind. Kein Ton. Nur Stille. Wir lauschten ihr minutenlang, während wir zwei kleine Seen beobachteten, die unwahrscheinlich blau wirkten. „Ist es das, was dir fehlt?", fragte sie. „Es ist, als wäre man in einer anderen Welt. Die Aussicht. Der Weg hinauf und wieder hinunter. Dass wir auf uns allein gestellt sind. Befreiend. Wenn man als Mensch hier draußen einfach nur... Ach, was rede ich da. Ich kann es nicht gut erklären." „Ich glaube, ich verstehe trotzdem. Man muss es fühlen", lächelte Lene, obwohl sie bereits ziemlich erschöpft war. „Komm, es ist nicht mehr weit!" Die letzte halbe Stunde bis zum Gipfel war am schwersten. Lene musste kämpften und ich machte mir Vorwürfe, dass ich sie heraufgezerrt hatte. Doch oben angekommen verflog alles Leid, denn es war ein befriedigendes Gefühl, das Ziel erreicht zu haben. „Na, was sagst du, Süße?" Sie lächelte. Nein, sie strahlte. „Sind das wirklich dreitausend Meter?" „Dreitausendsechszehn, um genau zu sein." Die Aussicht war umwerfend. Es war zwar kein strahlender Sonnenschein, aber wir konnten trotzdem die Berge in einem Umkreis von vielen Kilometern betrachten. Wir setzten uns hin und genossen einfach die Landschaft. Der Wind war nicht stark, doch spürbar kalt, daher zogen wir unsere Mützen an und Lene setzte sich ganz eng zu mir. „Danke, dass du mich heraufgebracht hast", sagte sie ...
... und küsste mich. Mit Lenes Kopf auf meiner Schulter saßen wir stumm da. Es waren längst nicht mehr die Berge um uns herum, die wir anschauten, sondern vielmehr unsere Gedanken, denn da oben hatte man einfach Platz zum Nachdenken. Man konnte so richtig den Kopf lüften. Der Weg zurück war zwar schneller, aber kaum leichter. Schließlich kamen wir gegen 17 Uhr an der Hütte an und ich bestellte Bratwurst mit Kartoffelsalat für zwei. Was Essen anging, war Lene nicht sehr wählerisch, aber achtete natürlich auf die Menge und konnte sehr vornehm essen. Aber nicht dieses Mal. Sie aß schnell und achtetet nicht auf Etikette. Sie war sogar schneller fertig als ich und es brauchte noch einen Apfelstrudel, damit sie wirklich satt war. Es war noch eine halbe Stunde Autofahrt zurück zum Hotel, während der sie kaum die Augen offenhalten konnte. Nach einem schnellen Duschen fiel sie ins Bett. Am nächsten Morgen gab es ein böses Erwachen, als sie aufstehen wollte. Muskelkater! Ich hatte auch ein bisschen, aber Lene hatte es voll erwischt. Von den Fußsohlen bis hinauf zum Po. Die Arme hatte einen Gang wie eine gebrechliche Ente (oder wie ein Roboter). So viel jammern und wehklagen hatte ich sie noch nie gehört. Ein bisschen übertrieb sie natürlich, schließlich machte sie diesen Trip für mich, da wollte sie ein wenig Mitleid erwecken. Beim Frühstück wurde sie von anderen Gästen belächelt und mit Tipps zur Linderung versehen. Wieder im Zimmer fiel sie erneut ins Bett. Ich holte ...