1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... hätte. Sie war in Restaurants immer sehr nett und ich hatte ihr noch nie ein Haar gekrümmt. Nachdem wir fertig gegessen hatten, fuhren wir noch zu einem schönen Kinderspielplatz an einem kleinen See und ich vergaß die Szene im Restaurant.
    
    Am Abend, nachdem ich Johanna schlafen gelegt hatte, wartete Lene schon ganz aufgeregt im Wohnzimmer.
    
    „Das Ganze geht mehr nicht aus dem Kopf. Ich muss immerzu daran denken", sagte sie, als sie sich auf meinen Schoß setzte. „Ich möchte das auch!"
    
    „Was möchtest du?"
    
    „Dasselbe bekommen. Genauso ein unartiges Mädchen im Restaurant sein."
    
    Ich verstand immer noch nicht.
    
    „Ich möchte mit dir in ein Restaurant essen gehen. Ganz normal. Nur würde ich dann anfangen, zickig zu werden, zu nerven. Bis du genug hast und mich zurechtweisen willst. Dazu gehst du mit mir hinaus, schimpfst mit mir, ziehst an meinen Haaren, gibst mir ein paar Ohrfeigen und drohst mir, dass ich daheim eine ordentliche Abreibung bekomme, wenn ich mich nicht benehme. Dann gehen wir zurück. Mit roten Backen sitze ich dann da und bin ganz brav. Die Bedienung schaut uns merkwürdig an, sagt aber nichts. Wer weiß, was sie denkt." Zuerst wollte ich gar nicht glauben, was sie mir da schilderte. Aber dann fiel mir ein, dass Lene selten etwas grundlos wollte. Ihre sexuellen Wünsche waren meistens wohlüberlegt und nicht einfach von der Hand zu weisen. Ich musste mich also mit ihrer Idee befassen. Das Besondere im Vergleich zu anderen Wünschen war, dass sie etwas ...
    ... außerhalb unserer vier Wände erleben wollte. Andere Menschen sollten zumindest teilweise mitbekommen oder erahnen, was ich mit ihr machte. Da war meine Antwort ganz klar nein. Nicht, weil ich ihr diesen minimalen Exhibitionismus nicht gönnen würde, sondern weil ich es für gefährlich hielt.
    
    „Lene, das wird nicht gehen", lehnte ich ab.
    
    „Warum?", fragte sie mit einem Schmollmund.
    
    „Ich soll also mit dir hinausgehen und dich ohrfeigen? Wohin, aufs Klo? Oder vor das Restaurant? Wir bräuchten einen Platz, wo keiner etwas mitbekommt. Sonst... Ich meine, so ein Streit und Ohrfeigen wären zu hören. Da könnte es gut sein, dass ein Kerl oder mehrere eingreifen, weil sie die Situation missverstehen."
    
    Ich hielt eine kurze Pause.
    
    „Oder nehmen wir an, draußen fällt keinem was auf, wir gehen zurück. Du willst ja, dass man es ein wenig bemerkt. Was, wenn die Leute Theater machen oder gar die Polizei rufen? Vielleicht denken sie, du wärst in meiner Gewalt. Selbst wenn wir im Nachhinein alles klären können, das würde dieses Erlebnis auf jeden Fall kaputt machen. Im Restaurant wären wir auch nicht mehr gern gesehen. Das kannst du bestimmt nicht wollen. Das ist nicht dasselbe, wie mal eben ohne BH oder ohne Slip spazieren zu gehen."
    
    Lenes Blick senkte sich und sie wurde immer trauriger. Ich merkte, dass ich sie zu schroff anging, und umarmte sie.
    
    „Sag mir, Süße, was ist es, was du tatsächlich möchtest? Was fehlt dir? Was brauchst du?"
    
    Sie zögerte, dann holte sie tief Luft.
    
    „Ich ...
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