1. Die Babysitterin


    Datum: 30.07.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... möchte anderen sagen und zeigen können, was wir machen und wie glücklich ich dabei bin. So wie wir uns vor anderen küssen oder ich auf deinem Schoß sitze, dich umarme, genauso möchte ich anderen zeigen, dass ich auch mal das Lene-Mädchen bin, das bestraft wird."
    
    Ich schaute sie versteinert an.
    
    „Ich möchte nicht sexuelle Details preisgeben. Es ist kein Exhibitionismus, es ist einfach nur das Teilen mit anderen. Darüber erzählen dürfen, hier zu Hause ausleben dürfen, auch wenn jemand da ist."
    
    „Ich dachte, die Mädels wüssten davon", verwies ich auf ihre zwei besten Freundinnen.
    
    „Na ja... nicht ganz. Katja und Lisa wissen, dass ich einen Vaterkomplex habe. Aber nur so weit, dass es in meiner Kindheit begründet liegt, und dass ich eben in einer Partnerschaft einen bestimmten Altersunterschied brauche. Aber von meiner... also von dem Mädchen in mir, das mit dem Versohlen, mit den Zäpfchen und dem Ganzen, das wissen sie nicht. Es ist leider nicht möglich, so tiefgründig mit ihnen zu reden."
    
    „Verstehe. Und die, mit der du so oft chattest und telefonierst?"
    
    „Ja, sie weiß, auf was ich stehe und was wir ungefähr so treiben. Ich gehe nicht bis ins Detail, aber so ungefähr. Sie erzählt auch von ihren Erlebnissen. Sie hat auch in etwa denselben Wunsch, also dass sie ihre Schattenseite ein bisschen anderen zeigt und sich darüber austauschen kann."
    
    „Warum lädst du sie nicht ein?"
    
    „Sie wohnt ziemlich weit weg."
    
    „Wie weit?"
    
    „Drei-vier Stunden mit dem ...
    ... Auto."
    
    „Dann lade sie doch für ein Wochenende ein. Sie kann hier schlafen oder es gibt genügend Hotels in der Nähe."
    
    Lenes Gesicht hellte auf.
    
    „Okay, ich werde sie mal fragen, was sie von einem Besuch hält", nahm sie sich vor und gab mir einen Kuss. „Danke."
    
    „Nicht der Rede wert, Süße."
    
    Im nächsten Augenblick änderte sich ihre Miene schlagartig, das Lächeln verschwand und ihre Stimme wurde etwas tiefer. Die wohlbekannten Zeichen ihrer Erregung.
    
    „Weißt du, immer wenn du für mich etwas tust, wenn du so süß bist, dann überkommt mich so ein Drang, es dir zu besorgen."
    
    „Das ist sehr lieb von dir, aber es ist jetzt wirklich mit keiner Anstrengung meinerseits verbunden."
    
    Oft hatte ich das Gefühl, dass sie Kleinigkeiten, die ich für sie tat, überdimensionierte.
    
    „Es ist nicht die Anstrengung, es ist deine Offenheit."
    
    Sie gab mir einen Kuss. Gefolgt von weiteren. Ihre Atemzüge wurden intensiver, ihre Wangen erröteten. Sie rutschte von meinem Schoß hinab auf den Boden und band ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen. Mit ihren Händen strich sie auf meinen Oberschenkeln auf und ab. Den Blickkontakt brach sie dabei keine Millisekunde ab.
    
    „Und wenn es etwas besonders Nettes ist, was du mir gibst, dann möchte ich es dir auf besonders verdorbene Weise besorgen."
    
    Sie hielt eine rhetorische Pause.
    
    „Ich wünsche mir von dir Ohrfeigen!"
    
    Während sie dies sagte, ertastete sie vorsichtig meinen Schritt.
    
    „Lene!", ächzte ich, denn das Reden fiel mir plötzlich schwer. ...
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