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Der Lehrkörper 01
Datum: 26.09.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Entscheidung, nichts gesehen zu haben. Nachmittags, fuhr ich auf das Polizeirevier und gab dort meine Aussage der letzten Nacht zu Protokoll, nichts gesehen zu haben. Auf meine Frage, wie es dem Radfahrer ging, bekam ich keine Antwort, das wäre Teil der Ermittlungen und sie könnten es mir nicht sagen. Mit einem Brummen im Kopf verließ ich das Revier und fuhr ziellos mit dem Rad durch die Stadt. Ich wusste nicht, wo Frau Dornhagen wohnte und fuhr zur Schule, um im Sekretariat nachzufragen. Frau Schmidtke, die Sekretärin des Rektors, war noch da. Wofür ich denn die Adresse bräuchte, wollte sie wissen. Wegen einer dringenden Schulaufgabe, die ich heute nicht abgeben konnte, weil die Stunden ja entfallen waren. Sie fixierte mich über ihre Brille und schnarrte knapp: „Tut mir leid. Datenschutz. Du kannst die Arbeit bei mir abgeben." Ich stotterte herum, weil ich ja keine Schulaufgabe dabei hatte und verließ das Sekretariat. Mist. Aber was ich kurz viel schlimmer fand, war, dass ich die Dornhagen erpressen wollte, statt dem Radfahrer zu helfen. Dann dachte ich: ‚Wobei helfen? Er liegt auf der Intensivstation oder ist vielleicht schon gestorben. Was ändert es, wenn die Dornhagen dafür zur Rechenschaft gezogen würde.' Dabei stellte ich mir Frau Dornhagen vor. Mit ihren langen brauen Haaren, den Jeans, die sie immer trug, den Jackets und den Blusen und jetzt im Sommer immer ohne Jacket und nur mit Bluse. Dann stellte ich sie mir ohne Bluse vor und das was unter ihrer Bluse ...
... beim Unterricht immer hin und her schwang, war bestimmt sehenswert. Ihr Hintern war, naja, etwas zu groß, aber wenn sie an der Tafel arbeitete und auf den Zehenspitzen etwas schrieb, konnte man sehen, dass ihr Arsch nicht fett, sondern gut trainiert war. Ich ging auf die Schülertoilette, sperrte mich ein und versuchte mir einen runterzuholen. Das klappte soweit ganz gut. Bis ich plötzlich gestört wurde. Ich verhielt mich mucksmäuschenstill und hörte die Stimmen des Rektor und die der Sekretärin. „Komm, hier sucht uns keiner", lockte er sie in die Nachbartoilette und sie kicherte wie in junges Mädchen und zwei Minuten später hörte ich beide schnaufen und stöhnen und ich musste ganz schnell weg. Ich lief zum Ausgang und dann fiel mir ein, dass das Büro nicht besetzt war und versuchte mein Glück. Hey, die Tür war auf und ich sprintete hinter den Schreibtisch in der Anmeldung. In einem Hängeregister waren die Akten aller Lehrkräfte. Ich suchte mit zitternden Fingern und fand die Dornhagen, wie es ein sollte, unter D. Christiane Dornhagen, Spinozastraße 26, 67663 Kaiserslautern, Telefon: 0151-35 26 96 87 etc. Ich schoß ein Foto mit meinem iPhone und schaute, dass ich aus dem Zimmer kam, bevor der Rektor und sein Fickschnitzel, wie ich sie auf der Toilette getauft hatte, zurück kamen. Zuhause schaute ich, wie ich in die Spinozastraße kam und ließ mir die Route auf mein iPhone schicken. Dann radelte ich los und legte mir einen Plan zurecht, während ich Richtung Betzenberg ...