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Eine misslungene Entführung - 01
Datum: 10.10.2021, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Top-Entführerinnen dürfte er sich da offenbar nicht ausgesucht haben. Das klang alles recht unbeholfen für seine Begriffe. „Trotzdem liegst du jetzt gefesselt im Auto und die haben dich in ihrer Gewalt!" dachte er bei sich und konzentrierte sich wieder. Die latente Angst, dass er hier mit einer größeren Gruppe Entführer und vielleicht sogar kräftigen Männern zu tun haben würde war jetzt wie verflogen, langsam aber sicher wurde die Sache spannend. Jemand hantierte am Schloss des Laderaums und die Türen wurden geöffnet -- Martin lag völlig regungslos mit geschlossenen Augen da -- obwohl bereits Abend war flutete Licht das Innere des bisher stockdunklen Raums und er bekam trotz der geschlossenen Augenlieder einen schmerzhaften Stich wie mit einem langen heißen Messer mitten in den Kopf. Jegliche Sinneswahrnehmung war von diesem Stich wie ausgelöscht, er konnte nicht anders und stöhnte. Jemand stieg in das Auto. „Keine Sorge, der ist noch völlig Gaga, scheisse ist da viel Blut in seinem Gesicht". Wenn er sich nicht ganz täuschte war das die Ältere. „Hihi, sieh mal, sein Schwanz hängt raus!" Das war dann die andere, offenbar die Jüngere. Er spürte wie jemand seinen Schwanz in die Hand nahm, zweimal damit wedelte und fest zusammendrückte. „Na mein kleiner Mann, du bist ja ein Hübscher! Wie viele Bitcoin bist du wohl alleine wert?" „Hör auf mit dem Blödsinn!" herrschte die offensichtliche Chefin „zuerst das Geld, dann kannst du deinen Spaß haben". Die ...
... Hand zog langsam die Vorhaut nach hinten und ließ die Eichel ausfahren. „Du hast doch auch vorhin mit ihm gespielt!" „Das war nur für die Fotos -- jetzt hör sofort auf und hilf mir" Die Hand zuckte zurück und ließ die empfindliche offene Eichel auf den Holzboden fallen -- Schmerz zuckte nun auch von unten in Martins Kopf. „Der merkt gar nix, tragen wir ihn rein". Es kostete Martin alle Mühe das bewusstlose Opfer zu spielen -- die beiden stellten sich überwältigend ungeschickt an. Zuerst zogen sie ihn an die Ladekante des Transporters, dann schob sich je einer von beiden unter seine Schultern und gemeinsam hievten sie ihn hoch und stützten ihn, wie man üblicherweise einen schwer Betrunkenen stützt der sich nicht mehr alleine auf den Beinen halten kann. Sein Bademantel störte die Aktion und blieb daher im Wagen zurück. Die gestöhnten Laute die ihm bei jeder ruckartigen Bewegung entkamen musste er aber nicht simulieren, die war sehr echt und sehr schmerzhaft. Das war auch der Grund warum er nicht sofort versuchte die Kontrolle über die Situation zu übernehmen. Die Gefahr gegen die beiden in seinem aktuellen Zustand nicht zu bestehen war ihm zu hoch. Er wartete noch ab ... die Gefahr war jetzt aus seiner Sicht durchaus kalkulierbar und eine Flucht riskieren konnte er jederzeit. Durch die geschlossenen Augen konnte nicht viel erkennen -- nur dass sie sich in einem eher ruhigen Stadtteil befanden und dem nicht viel Verkehr unterwegs war. Vielleicht ein altes ...