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Die Bio-AG 04
Datum: 13.10.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... solange es noch nicht zu spät war. So sanft wie möglich zog sie ihn von seiner Lagerstatt und bettete ihn auf den weichen Teppich. Ihre gute Erziehung vergessend schwang sie sich rittlings auf ihn und begann seine Arme und Brust zu massieren, um so sein Blut zum Zirkulieren zu bringen. Nein, es half nichts. Sie musste ihm neuen Odem einhauchen und legte ihre Lippen auf die Seinen. Doch statt den süßen, verbotenen Kuss zu erwidern, blieb ihr Geliebter kalt wie ein Frosch. In ihrer Verzweiflung presste sich noch einmal gewaltsam auf seine rissigen Lippen, griff in sein langes blondes Haar, das jetzt in nassen Strähnen an seiner Stirn klebte, und gab ihm zu guter Letzt gar ein paar Ohrfeigen. Doch nichts von alledem brachte ihn zurück ins Leben. Zuletzt brach sie schluchzend auf ihm zusammen und legte ihren Kopf auf seine Brust. So lag sie, auf ein noch so leises Pochen seines Herzens, ein noch so schwaches Geräusch seines Atems horchend. Doch da war nichts zu hören. Das Lebenszeichen kam von weiter unten. Ein unmerkliches Pulsieren, ein Schwellen, ein Vorwärtsdrängen. Tief im Körper des Prinzen geborgen erwachte ein Keim, wuchs und stieß nach außen. Dessen gewahr werdend und erfüllt von neuer Hoffnung löste sich die Prinzessin vom Körper ihres Geliebten und langte dorthin, wo etwas Hartes gegen ihren Bauch drückte. Wie eine Ertrinkende nach dem Strohhalm greift, riss die Prinzessin den Hosenlatz des Prinzen auf und stieß einen beglückten Schrei aus. Ohne Zweifel war ...
... noch Leben in dem Manne, den sie bereits verloren gegeben hatte. Voll Genugtuung stellte sie fest, dass ihre Wahl gut gewesen war, als sie das Zepter bestaunte, mithilfe dessen sie gemeinsam die Dynastie weiterführen würden. Aber zunächst musste sie ihren Geliebten wiederbeleben, sein Blut zurück in sein liebendes Herz pumpen. Einer Intuition folgend griff sie beherzt nach dem Schwengel und hatte, einige ungelenke Bewegungen später, einen Rhythmus gefunden. Schon nach kurzer, durchaus unstandesgemäßer Arbeit hatte sie den Eindruck, dass seine Gesichtsfarbe rosiger wurde und sich seine Brust fast unmerklich hob und senkte. Mit aller Leidenschaft holte sie den Saft des Lebens aus der Tiefe, um ihn wieder in seinen Kreislauf einzuspeisen. Bald schon wurde sie belohnt, als auch seine Lippen wieder Farbe annahmen und begannen, unhörbar leise etwas zu murmeln. Immer noch rittlings auf den Beinen des Halbtoten sitzend rutschte die Prinzessin nach oben, beugte sich tief hinunter und brachte ihr Ohr dicht an seine Lippen, um verstehen zu können, was er ihr sagen wollte. Doch sein Atem verstarb, und seine Lippen schlossen sich. Oh nein, sein Kreislauf war wieder zusammengebrochen, als sie ihre Hand fortgezogen hatte, um sich besser abstützen zu können. Versuchsweise begann sie ihr Becken kreisen zu lassen, in der Hoffnung den Pumpenschwengel auf diese Weise in Bewegung zu halten. Nicht nur bei ihrem Geliebten setzte augenblicklich eine Wiederbelegung ein. Auch die Prinzessin ...