1. Anna unf Jakob


    Datum: 04.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... er wird immer unter ihrem Pantoffel sein." Ja, und ich sehe das auch so."
    
    Natürlich war es gelogen, denn das hatte sie gesagt. Aber in solch prekären Situationen muss man oftmals ein wenig lügen. Ein Lächeln überzog ihr Gesicht. Und als Erika kam, erhob sich Stella. Sie hatte genug gesagt. Entweder er machte es richtig oder gar nicht.
    
    Später trafen sich Stella und Anna auf dem Hof. Stella wollte eine rauchen und Anna suchte sie. Ja sie war fast eine Freundin für sie geworden.
    
    „Nun, meine Liebe, was hat er denn gesagt?", wollte sie wissen.
    
    „Er hat nicht viel gesagt. Nur ich habe ihm genau Bescheid gegeben. Habe ihm gesagt, wie er sich verhalten soll. Und nun müssen wir abwarten, was er draus macht. Man kann ja nicht sagen, dass er dies und jenes machen muss. Er muss das selbst entscheiden. Wenn er wirklich in dich verliebt ist, dann muss er das auch durchziehen. Punkt und fertig!"
    
    Anna fiel ihrer Freundin um den Hals: „Das hast du gut gemacht. Danke."
    
    „Lass mal, es ist schon in Ordnung."
    
    „Sag mal, wollen wir heute mal etwas zusammen machen? Hast du schon Süddorf kennen gelernt? Da sollen ja etliche Sehenswürdigkeiten sein, die man sich anschauen sollte."
    
    Also stiegen sie in Annas Mini und los ging die Fahrt nach Süden. Es war eine kleine Fahrt, denn die Insel Amrum ist nicht groß.
    
    Als erstes fuhren sie zum Amrumer Leuchtturm. Schon von weitem sahen sie die roten und weißen Farben des Turms. Ein Stückchen mussten sie laufen. Und als sie am Turm ...
    ... ankamen, trafen sie den Wärter des Leuchtturmes. Mit ihm kamen sie schnell ins Gespräch. Er erzählte ihnen etwas über den Turm. 1875 wurde er eingeweiht. Also schon ein recht altes Stück und sicher hat er schon oft Seeleuten geholfen. Mit seinen 63 Metern ist er das zweithöchste Leuchtfeuer der Norseeküste und man kann es aus über 40 Kilometer sehen. Zuletzt fragte der Wärter sie, ob sie mal nach oben wollten. Lachend bejahten sie das und im Kreis gingen die Treppenstufen nach oben. Dort hatte man einen fantastischen Überblick auf die Gegend.
    
    „Ach, war das schön", sagten beide fast zur gleichen Zeit, als sie wieder unten waren.
    
    Als Dank umarmte Stella den Wächter, der fast rot wurde und beide anlächelte.
    
    Und weiter ging es zur Süddorfer Windmühle. Diese war fast so alt wie der Leuchtturm. Es war eine Bockwindmühle und Stella machte sich ein paar Aufnahmen davon. Heute wurde sie nicht mehr benutzt und als Wohnhaus gebraucht. Da die Bewohner draußen waren, kamen die beiden mit ihnen ins Gespräch und sie erhielten doch etliche Informationen. Und am Ende gab man ihnen noch den Rat, sich die Uthlandfriesischen Häuser anzuschauen, die hier viel zu sehen sind.
    
    Die beiden machten das auch. Zeit hatten sie genug und Stella hoffte, dass es Anna von ihren Liebesgedanken ablenken würde. Und Stella machte viele Aufnahmen. Sie hatte einen guten Fotoapparat und knipste sehr viel.
    
    Aber nach längerer Zeit wurden beide müde.
    
    „Sag mal, liebe Anna, ich mache den Vorschlag, dass wir ...
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