1. Anna unf Jakob


    Datum: 04.11.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... nach Wittdün fahren, dort, wo du mit dem Schiff angekommen bist. Das sind ja hier keine Entfernungen. Und dort werden wir essen gehen. Da gibt es das Seefohrerhus, auf Deutsch gesagt Seefahrerhaus, das soll ein gutes Fischrestaurant sein. Ich lade dich ein und wir machen es uns richtig gut. Einverstanden?"
    
    „Ach Stella, du bist die beste Freundin, die man sich vorstellen kann. Ja, das ist eine wunderbare Idee. Und wenn man an der Nordsee ist, dann muss man auch Fisch essen. So denke ich jedenfalls. Lass uns fahren."
    
    Und so fuhren sie die kleine Strecke und das Restaurant hatte gerade aufgemacht. Sie setzten sich draußen hin. Die Bedienung hatte es nicht so eilig, aber das störte die beiden nicht. Sie hatten viel zu erzählen und oftmals hörte man ihr lautes Lachen.
    
    Dann aber stand die Frau, die hier bediente, vor ihnen und fragte, was sie haben wollten.
    
    „Wir wollten eigentlich etwas Regionales essen. Vielleicht sogar vom Kutter auf den Tisch. Das haben sie doch wohl?"
    
    „Ja, natürlich", war die Antwort.
    
    Und sie zählte drei regionale Gerichte auf. Von denen wählten sie zwei aus. Zu trinken nahm Stella eine Cola und Anna trank ein großes Bier. Ja, das musste sie jetzt haben.
    
    Dies Getränke wurden schnell gebracht, das Essen dauerte etwas länger. Aber als die Gerichte gebracht wurden, waren beide sehr begeistert. Alles war sehr gut dekoriert. Alles auf den Tellern sah lecker aus. Wenn es dann auch so schmeckte? Ja, es war sehr lecker, beiden schmeckte es, wie ...
    ... lange schon nicht.
    
    „Mensch Stella, das war ein guter Einfall von dir, hier herzufahren."
    
    „Ja, danke, das finde ich auch."
    
    Beide bestellten sich noch ein Getränk. Und sie hatten sich ja auch noch viel zu sagen. Allerdings, ihnen war aufgefallen, dass sich ein junger Mann, er mochte so 40 Jahre alt sein, an den Nachbartisch gesetzt hatte. Immer wieder schaute er zu ihnen rüber. Beide machten sich über ihn lustig. Erst schaute er auf die Straße und immer wieder guckte er zu ihnen. Anna wollte es genau wisse. Als er zu ihnen sah, zeigte sie auf Stella, doch er schüttelte mit seinem Kopf. Dann zeigte sie auf sich und er nickte. Donneretter, dachte sie.
    
    „Er meint mich!", lachte Anna, „gar nicht gewusst, dass ich bei den Älteren auch noch so viel Chancen habe. Puh und was machen wir jetzt?"
    
    „Weißt du", gab Stella zu bedenken, „lade ihn doch ein, zu uns zu kommen. Wenn er dir gefällt, dann sehen wir weiter. Dann gibt es sicher eine Gelegenheit."
    
    Obgleich es nicht ihr Ding war, sie hob ihren Unterarm und machte eine Bewegung, die hieß, dass er sich zu ihnen setzen sollte. Und er machte das auch.
    
    „Guten Abend. Das ist nett, dass ich zu euch kommen darf. Ich wollte ja eigentlich nicht stören, aber dies Fräulein gefällt mir sehr gut."
    
    Dabei sah er Anna an und lächelte ihr zu.
    
    Nun unterhielten sich alle drei. Man war von der Insel begeistert, wollte immer wieder hierher fahren und auch die Menschen hier wären wunderbar, freundlich und hilfsbereit. Jedes andere ...
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